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An der TH Köln wurden im Rahmen einer Planübung erste Ergebnisse des Forschungsprojekts SORTIE getestet.

Eine Modellstadt, an deren Beispiel die Forschungsergebnisse präsentiert werden

© Thomas Säger|TH Köln

Köln, Oktober 2021. Nach Gebäudeeinstürzen benötigen Einsatzkräfte schnelle und detaillierte Informationen darüber, wo Verschüttete zu finden sein könnten. Das Forschungsprojekt SORTIE entwickelt ein modulares Sensorsystem für eine Drohne, das wichtige Daten an der Einsatzstelle erheben kann. Einsatzkräfte aus der Gefahrenabwehr testeten im Rahmen einer Planübung erste Forschungsergebnisse. Im Rahmen des Projektes SORTIE („Sensorsysteme zur Lokalisierung von verschütteten Personen in eingestürzten Gebäuden“) konnte bereits im September eine Planübung durch das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) an der TH Köln durchgeführt werden.

Zielsetzung

Das Projektteam der TH Köln, welches unter Herrn Prof. Dr.-Ing. Ompe Aimé Mudimu arbeitet, ist Partner in einem internationalen Konsortium. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Implementierung einer modularen Plattform mit unterschiedlichen Detektionstechnologien für die Suche nach Verschütteten mit einem unbemannten Luftfahrzeug. An der Planübung am 17.09. nahmen die technischen Projektpartner des Projektes SORTIE  (der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, des Fraunhofer Instituts für Physikalische Messtechnik, der Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität der Bundeswehr München) sowie Partner des THW teil. Ebenso vor Ort waren einige assoziierte Partner und VertreterInnen von Behörden und Hilfsorganisationen mit Sicherheitsaufgaben, welche (zum Teil weltweit) in der Humanitären- und Katastrophenhilfe tätig sind (so auch Angehörige der Organisation @fire, der Berufsfeuerwehr Dortmund, des Instituts der Feuerwehr NRW und der Feuerwehr Köln).

Durchführung der Planübung

Ziel der Planübung war die Überprüfung der Implementierung des SORTIE Systems in die bestehenden Einsatzabläufe, die Beobachtung des Informationsflusses und die Identifizierung von nötigen Nachbesserungen oder anderen Bedarfen an das System, die sich aus der Übung ergeben. Beide Szenarien wurden realen Einsätzen nachempfunden. Die durch das THW angefertigten Trümmermodelle orientierten sich an Original-Fotografien dieser Szenarien. Beide Lagen wurden in der Planübung durch den Einsatz des Drohnensystems SORTIE ergänzt. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, Ortungsergebnisse der Drohne im Rahmen der Übung anzufragen – entsprechendes Bildmaterial oder entsprechende Daten wurden dann im Laufe der Übung an die Einsatzkräfte zur weiteren Nutzung übergeben.

Erfolgreiche Zwischenbilanz

“Zu unserer Freude gelang es beiden Einsatzteams, das SORTIE-System so einzusetzen, dass alle fiktiven verschütteten Personen mithilfe der Ortungsergebnisse gefunden werden konnten”, so Prof. Dr.-Ing. Ompe Aimé Mudimu. Beiden Übungen wurde jeweils eine Feedbackrunde angeschlossen, um weitere Erkenntnisse zur optimalen Einbindung des SORTIE-Systems in den Einsatz und ggf. weitere Anforderungen an die technische Ausstattung zu dokumentieren. Die Planübung wurde durch Studierende des Instituts als Übungsbeobachter begleitet, welche die Übung via Videostreaming im Beobachterraum verfolgen konnten. Die Beobachtungsergebnisse werden ausgewertet und von dem Projektkonsortium entsprechend in weitere Anforderungen und Anpassungen eingebunden.

Originalmeldung:
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Ansprechpartnerin:
TH Köln
Sybille Fuhrmann
Leiterin Hochschulkommunikation
0221-8275-3051
pressestelle@th-koeln.de

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2021-10-27T12:31:49+02:0027.10.2021|Kategorien: Gesellschaft|Tags: |

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