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NAW.NRW Forschungscluster

NAW.NRW Forschungscluster2024-04-16T09:46:19+02:00

Netzwerktreffen “Gemeinsam nachhaltig”
Am 09.November 2023 lud das Hochschulnetzwerk NRW gemeinsam mit der AG Nachhaltigkeit der LKR der HAW in NRW zur zweiten Veranstaltung “Gemeinsam nachhaltig” ein, um die NAW.NRW Forschungscluster weiter auszuarbeiten. Die Handlungsfelder der NAW.NRW (Summer School, Transfertag der Nachhaltigkeit, Ringvorlesung und der Studienschwerpunkt Nachhaltigkeit) arbeiten seit dem 09. Juni 2022 kontinuierlich weiter an den eigenen Formaten. Weitere Infos und Impressionen der Veranstaltung gibt es hier.

Urbane Resilienz

Der „Nachhaltigkeitscluster: Urbane Resilienz – Bauen, Energie und gesunde Lebensraumentwicklung“ verfolgt einen nachhaltigen Ansatz, indem er die sozialen Aspekte der Stadtentwicklung und die Bedürfnisse der Menschen in den Fokus nimmt, ihren Wohn- und Lebensraum zu nutzen. Ziel ist es, kombinierte gesundheits- sowie planungswissenschaftliche Erkenntnisse in spezifische lebensweltliche, institutionelle sowie bauliche und energetische Kontexte zu transferieren mit dem Ziel, einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) und damit auch zur gesundheitlichen Chancengerechtigkeit beizutragen. Gemeinsam mit Praxis und Gesellschaft sollen neue Wissensbestände generiert und passgenaue Lösungen für eine diverse Gesellschaft in unterschiedlichen Räumen entwickelt und implementiert werden.

Verschiedene HAW haben sich bereits im Forschungscluster “Urbane Resilienz – Bauen, Energie und gesunde Lebensraumentwicklung” zusammengeschlossen.

Sie wünschen weitere Informationen oder wollen sich beteiligen?

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Yvonne-Christin Knepper-Bartel
Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
E-Mail: yvonne-christin.knepper-bartel@th-owl.de

Nachhaltige Ernährungssysteme

Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Verwertung von Abfallstoffen, innovative Produktionssysteme wie „essbare Wälder“, Lebensmittel aus dem 3D-Drucker usw. – die „Palette“ des Forschungsschwerpunkts (FSP) „Nachhaltige Ernährungssysteme“ ist vielfältig. Im FSP werden laufende Forschungsarbeiten und die Expertise zahlreicher Wissenschaftler*innen der Hochschule auf dem Gebiet der nachhaltigen Naturressourcenbewirtschaftung, Ernährung, Gesundheit und Bioökonomie zusammengeführt, um zukunftsweisende Forschungsthemen strategisch weiterzuentwickeln und nach außen sichtbar zu machen.

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Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters
Hochschule Rhein-Waal
E-Mail: peter.kisters@hochschule-rhein-waal.de

Gesundheitliche und soziale Ungleichheit abbauen

Gesundheitliche Ungleichheiten sind vermeidbar. Sie sind systematisch, sozial sowie wirtschaftlich kostenintensiv und daher ein Dauerthema von Public Health, Medizin und gesundheitlicher, sozialarbeiterischer sowie pflegerischer Versorgung. Sie sind vor allem mit der sozialen Dimension von Nachhaltigkeit, über die Interdependenzen der ökonomischen, sozialen und ökologischen Entwicklungen verknüpft. Im Forschungscluster „Gesundheitliche und soziale Ungleichheit abbauen“ befassen sich zahlreiche Wissenschaftler*innen der Hochschulen auf den Gebieten der Medizin, Soziologie, Psychologie, Soziale Arbeit, Ethik interdisziplinär und anwendungsorientiert mit besonders dringlichen Fragen der Forschung: den Folgen des Klimawandels für die Entwicklung und Verstärkung gesundheitlicher Ungleichheit, Digitalisierung der Gesundheitssysteme, Untersuchung der gesundheitlichen Aspekte über den gesamten Lebenslauf, globale gesundheitliche Ungleichheiten, Benachteiligungsfaktoren vulnerabler Gruppen wie wirtschaftliche Ungleichgewichte sowie gesundheitliche Auswirkungen von Diskriminierung und Rassismen in der Gesellschaft. Dazu gehören auch Forschungen, die auf den Feldern der Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderung, Migrations- und Fluchterfahrung sowie zur Gestaltung einer alternden Gesellschaft Erkenntnisse generieren. All diese Forschung soll konkrete Hinweise für die Gestaltung von zukünftigen Interventionen ergeben, die politische Prioritäten, langfristige Finanzierung und Partizipation der Beteiligten berücksichtigen.

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Kontakt:
Prof. Dr. Dirk Nüsken
Evangelische Hochschule RWL
E-Mail: nuesken@evh-bochum.de

Nachhaltige (gesunde) Hochschule

Das Wohlergehen von Umwelt, Menschen und Tieren ist für die nachhaltige und gesunde Gestaltung von Hochschulen in einen globalen ökologischen Zusammenhang zu bringen. Weder sind Nachhaltigkeit noch Gesundheit isoliert zu betrachten, sondern sie stehen in ihren ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen zu gesünderen Lebenswelten in enger Beziehung. Im Forschungscluster „Nachhaltige (gesunde) Hochschule“ werden Forschungsthemen rund um diese Zusammenhänge identifiziert und bearbeitet, um das Setting Hochschule exemplarisch zukunftsfähig, nachhaltig und gesund gemeinsam fortzuentwickeln. In inter- und transdisziplinären Forschungsclustern sollen die beteiligten Hochschulen als Reallabore dienen, um konkrete Forschungsfragen rund um die nachhaltige gesunde Gestaltung von Settings zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zu implementieren. Vielfältige Expertisen können dazu beitragen, wegweisend die Lebenswelt Hochschule miteinander zu gestalten.

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Kontakt:
Prof.in Dr. Eike Quilling
Hochschule für Gesundheit
E-Mail: eike.quilling@hs-gesundheit.de

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