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Die HS Gesundheit erforscht, wie digitale Technologien in der Rehabilitation erfolgreich, patientenzentriert und nachhaltig angewendet werden können.

Vier Menschen stehen auf einer Treppe und lächeln von oben in die Kamera (Bild: HS Gesundheit)

                    © HS Gesundheit

Bochum, 10. November 2021. Das europäische Forschungsprojekt DIRENE arbeitet daran, die digitalen Kompetenzen von Lehrenden, Studierenden und Therapeut*innen im Bereich der Pflege und in der Rehabilitation weiterzuentwickeln, um patientenzentriert neue Wege in der Gesundheitsversorgung für die künftigen Herausforderungen zu bereiten. An dem Projekt, das durch Erasmus+ – Mittel gefördert wird, arbeitet ein multidisziplinäres Expert*innenteam der österreichischen Fachhochschule St. Pölten, der griechischen Universität von West Attica, die JAMK-Universität, der spanischen Universität der Balearischen Inseln sowie der Hochschule für Gesundheit (HS für Gesundheit) in Bochum. Vom 02. November bis zum 04. November 2021 fand ein transnationales Projekt-Meeting des Projektes in Palma de Mallorca statt, in dem die Projektpartner Ihre Zwischenergebnisse vorstellten.

Digitale Technologien im Gesundheitssektor

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Christian Grüneberg, Leiter des Studienbereichs Physiotherapie an der HS Gesundheit, arbeitete daran, Megatrends zur digitalen Rehabilitation zu identifizieren. Das breite Spektrum der digitalen Rehabilitation umfasst beispielsweise Aspekte wie mobile Gesundheit (mHealth), Gesundheitsinformationstechnologie (IT), miniaturisierte (tragbare) Geräte, Exoskelette, Telerehabilitation und personalisierte Therapie sowie Rehabilitation.„Von mobilen Apps und Softwareanwendungen, die die Gesundheitsberufe bei ihren klinischen Entscheidungen unterstützen, bis hin zu künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen wie beispielsweise Chatbots zur Diagnostik und Intervention haben und werden digitale Technologien die Gesundheitsversorgung revolutionieren“, so Grüneberg. „Dies erfordert eine Neuausrichtung der Interaktion auf der Beziehungsebene zwischen den Vertreter*innen der Gesundheitsberufe und den Patient*innen bzw. Anwendern“, fügt Angela Arntz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der HS Gesundheit in diesem Projekt, hinzu.

Forschung aus globaler Perspektive

Unter dem Motto “Health Fiction and Good Science” entwickelt das Konsortium aufgrund der identifizierten Megatrends und deren Potenzialen ein Curriculum, wie Lernprozesse gestaltet sein müssen, damit digitale Technologien in der Rehabilitation erfolgreich, patientenzentriert und nachhaltig angewendet werden können.  Des Weiteren ergänzt das Expertenteam die globalen Perspektiven im Sinne eines Wissenstransfers und Austausches durch die Kooperation mit assoziierten Partnern aus Afrika, exemplarisch mit den Ländern Kenia, Tansania, Malawi, Südafrika und Ghana. “Obwohl sich die technischen Voraussetzungen zwischen den europäischen und den afrikanischen Ländern unterscheiden, haben unsere assoziierten Partner betont, dass die Affinität zu digitalen Technologien in der Rehabilitation bereits in vielen afrikanischen Ländern unter den dortigen Rahmenbedingungen genutzt werden. Digitale Technologien erscheinen den Partnern als ein wichtiger Bestandteil, beispielsweise um der Unterversorgung in den Ländern begegnen zu können”, fasst Grüneberg den Austausch zusammen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Grundlage für ein Handbuch und ein Lernmodul bilden, das frei verfügbare Lernmaterialien für Lehrende, Studierende und Therapeut*innen im Bereich der Pflege und in der Rehabilitation bietet. Die nächsten Ergebnisse werden auf einer Tagung der DIRENE-Projektgruppe Anfang April 2022 in Finnland und Mitte Juni 2022 in Österreich weiterentwickelt und erprobt. Das Projekt endet Ende März 2023.

Originalmeldung:
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Ansprechpartnerin:
HS Gesundheit Bochum
Stellvertretende Pressesprecherin
Judith Merkelt-Jedamzik
Tel. +49 (0)234 777 27-124
judith.merkelt@hs-gesundheit.de

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2021-11-29T12:47:53+01:0011.11.2021|Kategorien: Digitalisierung, Gesundheit & Pflege|Tags: |

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