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HSPV NRW: Wie sich psychologische Hürden überwinden lassen.

(Bild: pexels | cottonbro).

© pexels | cottonbro

Köln, 30. März 2021. Am Forschungszentrum des Instituts für Personal und Management der HSPV NRW wurde von Prof. Dr. Barbara Neubach ein Forschungsprojekt zum Thema „Umgang mit Veränderungen in Zeiten der Klimakrise“ durchgeführt. Dabei wurde insbesondere untersucht, welche psychologischen Hürden im Alltag klimabewusstes Verhalten erschweren und welche Ansätze geeignet sind, um diese Hürden zu überwinden.

Zwischen Akzeptanz und Umsetzung

Mittlerweile schätzt die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland den Klimawandel als bedrohliches und drängendes Problem ein. Entsprechend wird dem Klimaschutz von vielen eine hohe Bedeutung beigemessen. Befragungen zeigen aber, dass sowohl die Wahrnehmung des Klimawandels und die damit einhergehenden Gefahren als auch Umwelteinstellungen nur in begrenztem Maße Veränderungen des Konsums bewirken. Solch eine Diskrepanz zwischen beabsichtigtem und tatsächlichem Verhalten wird auch als Einstellungs-Verhaltens-Lücke bezeichnet.

Macht der Gewohnheit(en)

Speziell in Bezug auf nachhaltiges Verhalten konnten verschiedene Faktoren identifiziert werden, die ein Ungleichgewicht zwischen geplantem und gezeigtem Verhalten begünstigen (zum Beispiel Alltagsroutinen, mangelndes Feedback, soziale Normen oder das Image von Verzicht und Konsum). Diese Faktoren sind im Arbeitsleben wie auch im Privatleben relevant. Zu allen identifizierten Aspekten wurden einfach umzusetzende Gegenstrategien erarbeitet (Aufstellen von Wenn-Dann-Plänen, Sichtbar-machen von Veränderungen, Etablierung neuer Standards etc.).

Die ausführlichen Ergebnisse und Empfehlungen werden zur Veröffentlichung vorbereitet.

Originalmeldung:
Link (PDF)

Ansprechpartnerin:
Andrea Bauer
Dezernat 14.2 – Forschung
+49 (0)209 1659 – 1243
Andrea.Bauer@hspv.nrw.de

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2021-03-30T15:21:01+02:0030.03.2021|Kategorien: Gesellschaft, Nachhaltigkeit|Tags: |
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