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Kooperation mit Ibaraki Prefectural University of Health Sciences in Japan wird mit Memorandum of Understanding begründet.

(Bild: pexels | fauxels).

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Bochum, 25. Juni 2021. Die Hochschule für Gesundheit in Bochum und die japanische Ibaraki Prefectural University of Health Sciences (IPUHS) wollen in Zukunft ihre Kräfte bündeln und haben am 23. Juni 2021 ein Memorandum of Understanding (MoU) über ihre künftige Zusammenarbeit geschlossen. Die beiden Präsidenten der Hochschulen, Prof. Dr. Christian Timmreck (Hochschule für Gesundheit) und Prof. Dr. Akira Matsumura (Ibaraki Prefectural University of Health Sciences), unterzeichneten das Memorandum im Rahmen einer gemeinsamen Online-Konferenz.

Gesundheitliche Versorgung verbessern

“Wie die Corona-Pandemie aktuell zeigt, machen Krankheiten nicht vor Landesgrenzen halt. Daher erfordert ein wirksames lokales Gesundheitswesen auch eine globale Abstimmung. Darüber hinaus können wir gegenseitig viel voneinander lernen, wenn es um Ideen zur Sicherung und Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung geht”, sagte Prof. Dr. Christian Timmreck, Präsident der Hochschule für Gesundheit in Bochum, anlässlich der Unterzeichnung der Absichtserklärung.

Die Planungen

Durch das Memorandum bekommt die Zusammenarbeit beider Hochschulen einen formalen Rahmen, der die Entwicklung und Durchführung von gemeinsamen wissenschaftlichen Projekten und die Beantragung von Fördermitteln beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in den kommenden fünf Jahren initiieren und ermöglichen soll. Die Hochschulen planen unter anderem die Förderung von gemeinsamen Forschungsprojekten, den Austausch von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen sowie gemeinsame Vorlesungen und Seminare.

“Die Ibaraki Prefectural University of Health Science ist ein spannender Kooperationspartner, weil sie ein sehr ähnliches Portfolio an Studiengängen aus den Gesundheitsberufen anbietet wie die Hochschule für Gesundheit”, erklärte Prof.in Dr.in Kerstin Bilda, die die Kooperation mit der japanischen Hochschule in ihrer Rolle als wissenschaftliche Leiterin des International Offices der Hochschule für Gesundheit initiiert hatte.

Vereinfachungen

“Wir hoffen, dass beide Seiten in den kommenden Jahren viel von der Expertise des jeweils anderen lernen können. Japan gilt als Vorreiter in Fragen der Digitalisierung – so wurde dort zur Förderung der digitalen Gesundheitswirtschaft beispielsweise ein Gesetz zur vereinfachten Sammlung und Analyse von klinischen Daten eingeführt, um die regulatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Deutschland hingegen verfügt über eines der ältesten Gesundheitssysteme der Welt. Die hohe Dichte an Krankenhäusern und das ausgeprägte Netz an niedergelassenen Ärzten haben sich – besonders in der aktuellen Pandemie –  als vorteilhaft erwiesen”, fügte Timmreck hinzu.

Präsident Matsumura ergänzte: “Die Bedeutung der akademischen Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen wird in Japan und Deutschland zunehmend erkannt. Daher ist es an der Zeit, dass beide führenden Institutionen diese Gelegenheit nutzen, eine gemeinsame Zusammenarbeit und einen Austausch zu etablieren, um dadurch die Gesundheitssysteme in beiden Ländern sowie darüber hinaus auf globaler Ebene zu verbessern”.

Als nächste Schritte sind ein gemeinsamer Förderantrag beim DAAD sowie eine gemeinsame wissenschaftliche Online-Konferenz im Herbst 2021 geplant. Sobald das Pandemiegeschehen um das Coronavirus SARS CoV 2 es wieder zulässt, sollen auch gegenseitige Besuche bei der jeweiligen Partnerhochschule stattfinden.

Originalmeldung:
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Ansprechpartnerin:
Hochschule für Gesundheit
Pressesprecherin
Dr. Christiane Krüger
+49 (0)234 77727 124
christiane.krueger@hs-gesundheit.de

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2021-07-14T14:39:05+02:0006.07.2021|Kategorien: Gesellschaft, Gesundheit & Pflege|Tags: |

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