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Hybrider Holzhacker

FH Bielefeld entwickelt umweltfreundliches Mobilitätskonzept für Filialverkehr.

Modell eines Holzhackers mit Hybridantrieb. (Bild: TH Köln).

© TH Köln

Köln, 11. November 2020. Holzhackschnitzel als alternativer Brennstoff für Industrie und Privathaushalte werden in der Regel mit mobilen, dieselbetriebenen Hackern hergestellt. Diese halten während des Arbeitsvorgangs meistens nicht ihren optimalen Betriebspunkt und verbrauchen so mehr Treibstoff als nötig.

Um das zu ändern, hat ein Team vom Kölner Labor für Baumaschinen der TH Köln unter Leitung von Prof. Dr. Alfred Ulrich einen Hacker zum Hybrid-Fahrzeug weiterentwickelt. Im Vergleich mit einem herkömmlichen Modell können so 20 Prozent Diesel eingespart werden bei gleichzeitiger Steigerung der Arbeitsleistung.

Vorgang

„Hackschnitzel werden aus Stämmen, Wurzeln oder Ästen gewonnen. Deshalb ändert sich permanent die Beschaffenheit und Härte des Holzes, das in den Holzhacker eingebracht wird. Die Motoren des Hackers laufen daher ständig mit hoher Leistung, um im Bedarfsfall auch dicke Stämme sofort verarbeiten zu können, und sind weit weg von ihrem optimalen Betriebspunkt. Damit verbrauchen sie mehr Diesel als eigentlich benötigt wird, was die Umweltbelastung erhöht“, erläutert Teamleiter Dirk Niederberghaus die Ausgangslage. Um dieses Problem anzugehen, entwickelte das Team des Labors das Konzept für einen Hybrid-Hacker und baute eine Maschine entsprechend um.

Originalmeldung:
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Ansprechpartnerin:
TH Köln
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Viola Gräfenstein
+49 (0)221 8275 3687
viola.graefenstein@th-koeln.de

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2021-03-05T17:30:45+01:0016.11.2020|Kategorien: Nachhaltigkeit, Produktion & Fertigung|Tags: |

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