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Transferprojekt zu Mut und Zivilcourage

Hochschulperle für RFH-Projekt zur Zivilcourage.

Hochschulperle für RFH-Projekt zur Zivilcourage (Bild: RFH Köln).

© RFH Köln

Köln, 3. April 2020. In einem Transferprojekt des RFH-Instituts METIS zum Thema Zivilcourage beschäftigen sich Kölner Schüler*innen mit der Frage: Wieviel Mut braucht man in der Demokratie? Der Stifterverband hat das Projekt jetzt mit der Hochschulperle März ausgezeichnet. Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden.

Das Projekt „Mut gestern und heute“ des „Europa-Institut für Erfahrung und Management“ (METIS) der Rheinischen Fachhochschule Köln war für den 30. März 2020 geplant und musste jetzt wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Der neue Termin ist für den 21. September im Deutschen Sport & Olympia Museum geplant. Beteiligt sind vier Gymnasien – das Dreikönigsgymnasium Köln, das Norbert-Gymnasium Knechtsteden und das Gymnasium Köln-Pesch sowie das Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim.

„Das Team METIS freut sich riesig über die wissenschaftliche Auszeichnung des Stifterverbands. Sie ist auch ein Erfolg der mitwirkenden Gymnasien. Dank gilt hier insbesondere der Rektorin des Dreikönigsgymnasiums, Barbara Wachten. Neben dem Studiengang ‚Digital Transformation Management‘ bleibt die Forschung und der Transfer in die Wirtschaft und Gesellschaft der Markenkern von METIS.“ (Prof. Dr. Werner Bruns)

Pressemeldung des Stifterverbandes

Transferprojekt zu Mut und Zivilcourage – Hochschulperle des Monats März geht an die Rheinische Fachhochschule Köln

Ein wichtiges Anliegen der Offenen Wissenschaft ist es, den Transfer von Hochschulwissen in die Praxis zu fördern. Mit seinem internationalen „Europa-Institut für Erfahrung und Management“ (METIS) führt die Rheinische Fachhochschule Köln praxisorientierte Forschungsvorhaben im Bereich Erfahrungswissen durch und sorgt für einen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. In einem aktuellen Transferprojekt zum Thema Zivilcourage beschäftigen sich Kölner Schüler mit der Frage: Wieviel Mut braucht man in der Demokratie? Der Stifterverband zeichnet dieses innovative Projekt mit der Hochschulperle Offene Wissenschaft des Monats März aus.

Essen/Berlin, den 24.03.2020. Die Hochschulperle Offene Wissenschaft des Monats März geht an das „Europa-Institut für Erfahrung und Management“ (METIS) der Rheinischen Fachhochschule Köln. Das dort geplante Transferprojekt mit Schülern zum Thema „Mut und Zivilcourage in der Demokratie“ will mit Methoden des Wissens- und Erfahrungsmanagements (Storytelling und kontrolliertes Feedback) aus der Zeit des Nationalsozialismus für die Gegenwart lernen. Dies geschieht am Beispiel der damaligen Kölner Widerstandsgruppe „Klettenberg“. Die Teilnehmer des Projekts arbeiten dazu mit historischen Materialien wie Büchern, Bildern oder Plakaten und interviewen noch lebende Angehörige und Nachfahren der Widerstandskämpfer. Durch das Projekt sollen die jungen Menschen Lehren aus der deutschen Geschichte in die Gegenwart übertragen. Welche Rolle spielte Zivilcourage damals, welchen Platz kann sie heute einnehmen, in der liberalen Demokratie, in Zeiten der Globalisierung und der sozialen Medien?
Im Anschluss soll das Projekt für andere Schulen in Deutschland mit Filmen, Fotos und Podcasts dokumentiert werden.
Ziel ist es, den Schülern zu verdeutlichen, dass es auch in den dunkelsten Zeiten Menschen gab, die Zivilcourage zeigten und anderen Menschen in der Not beistanden – selbst unter Einsatz ihres eigenen Lebens.

Das „Europa-Institut für Erfahrung und Management“ – METIS ist eine gemeinsame Forschungsinitiative der Fachhochschule Wien, die zur Wirtschaftskammer Wien gehört, und der Rheinischen Fachhochschule Köln. Es bearbeitet im Austausch mit Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft Projekte und Forschungsvorhaben.

2017 wurde das METIS-Institut vom Stifterverband schon einmal mit einer Hochschulperle ausgezeichnet – damals für das generationen- und institutionenübergreifende Mentoring-Programm „jung.digital.innovativ“, das zusammen mit dem Kölner Dreikönigsgymnasium entwickelt wurde.

„Mit seinem Transferprojekt zu Zivilcourage zeigt das ‚Europa-Institut für Erfahrung und Management‘ – METIS an einem ganz konkreten Beispiel, wie sich Wissenschaft zur Zivilgesellschaft hin öffnen kann“, so die Jury des Stifterverbandes zur Entscheidung, die Hochschulperle Offene Wissenschaft im März an das METIS-Institut der Rheinischen Fachhochschule Köln zu vergeben. „Darüber hinaus gelingt es den Verantwortlichen, diesen Transfer sinnvoll und erfahrbar zu gestalten. Die Beschäftigung mit den Abgründen der deutschen Geschichte ist gerade heute wichtiger denn je – METIS fördert dieses Anliegen mit innovativen neuen Methoden.“

Weitere Informationen unter:
https://www.rfh-koeln.de/forschung-projekte/institute_und_kompetenzzentren/metis/index_ger.html

Was ist eine Hochschulperle?
Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden. Weil sie klein sind, werden sie jenseits der Hochschulmauern kaum registriert. Weil sie glänzen, können und sollten sie aber auch andere Hochschulen schmücken. Jeden Monat stellt der Stifterverband eine Hochschulperle vor. Aus den Monatsperlen wird einmal im Jahr per Abstimmung die Hochschulperle des Jahres gekürt. Im Jahr 2020 steht die Auszeichnung unter dem Oberthema “Offene Wissenschaft”. Es geht dabei um neue Herangehensweisen in Forschung und Lehre, die jenseits etablierter Formen und Formate Wissenschaft mit Gesellschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Ziel der auszuzeichnenden Initiativen und Projekte soll es sein, Innovationen zu fördern und den gesellschaftlichen Nutzen von Wissenschaft zu stärken.
www.hochschulperle.de

Origialmeldung:
https://www.rfh-koeln.de/e380/e1184/e69197/e78411/index_ger.html?preview=preview

Ansprechpartnerin:
Rheinische FH Köln
Pressesprecherin
Beate Czikowsky
+49 (0)221 20302 8002
beate.czikowsky@rfh-koeln.de
2020-04-03T19:04:27+02:0003.04.2020|Kategorien: Gesellschaft|Tags: |
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