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INTERREG-Projekt an der FH Münster entwickelt mit Unternehmen Maschinenkonzepte.

Die Projektteilnehmer der neuen Laser Anwendungen trafen sich jetzt an der FH Münster (Bild: FH Münster | FB Physikalische Technik).

© FH Münster | FB Physikalische Technik

Münster/Steinfur, 03. April 2018. Laser kommen seit 50 Jahren in vielen Bereichen zum Einsatz: Zum Beispiel übermitteln sie Daten vom Satellit zur Erde, sie schneiden Werkstoffe oder bearbeiten Oberflächen. „Und Laser können eigentlich noch viel mehr“, sagt Jens Hildenhagen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Laserzentrum der FH Münster. „Aber Lasertechnik entwickelt sich aktuell schneller als die Maschinentechnik dazu.“ Das heißt: Für gute Ideen und neue Anwendungsbereiche mit Lasern gibt es nicht immer passende Maschinen. Am ehesten konzipiert die noch die Großindustrie. „Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Entwicklung einer Maschine – speziell angepasst an ihre Bedürfnisse – zu teuer und zu aufwendig.“ Ein jetzt gestartetes INTERREG-Projekt soll dem Abhilfe schaffen: Dabei entstehen in Kooperation mit kleinen und mittelständischen Unternehmen konkrete Maschinenkonzepte für Laseranwendungen.

Vorhaben profitiert von vorangegangenem Projekt 

Diesem Vorhaben ging bereits ein anderes INTERREG-Projekt voraus: Hildenhagen erforschte, wie sich Laserprozesse für die Oberflächenbearbeitung beschleunigen lassen. Dafür kombinierte er extreme Geschwindigkeiten mit den derzeit leistungsstärksten Lasersystemen. Die Erkenntnis: „Viele Prozesse lassen sich durchaus beschleunigen, was natürlich wirtschaftlicher ist“, sagt der Ingenieur. „Von diesem Wissen profitieren jetzt die Unternehmen im neuen Projekt. Gemeinsam erarbeiten wir Maschinenkonzepte inklusive wirtschaftlicher Daten, mit denen sie die auf ihre Wünsche zugeschnittene Laseranlage auch wirklich bauen lassen können. Deshalb binden wir sie jetzt von Anfang an mit ein.“

Da das neue Projekt offen ist, sind weitere Unternehmen herzlich willkommen. Mit dabei sind aktuell Feintechnik R. Rittmeyer aus Münster sowie die niederländischen Unternehmen ILT Fineworks aus Enschede und Tecnotion aus Almelo. Das neue Projekt wird mit einer halben Million Euro durch das INTERREG-Programm Deutschland-Nederland von der Europäischen Union, dem niederländischen Wirtschaftsministerium, der Provinz Overijssel und dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und läuft bis September 2020.

Origialmeldung:
www.fh-muenster.de/hochschule/aktuelles/pressemitteilungen

Ansprechpartner:
FH Münster
Pressesprecherin
Katharina Kipp
+49 (0)251 83 64090
katharina.kipp@fh-muenster.de

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2018-05-04T12:47:30+02:0003.05.2018|Kategorien: Produktion & Fertigung, Wirtschaft & Unternehmen|Tags: |

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