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Gesundheit und Chancengleichheit

Projekt der FH Münster untersucht Gesundheitsförderung und Prävention im Kreis Borken

Im Kreishaus Borken nutzten die Partner das Treffen, um die Erwartungen und Wünsche in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen zu äußern (Bild: FH Münster / Fachbereich Gesundheit).

© FH Münster | Fachbereich Gesundheit 

Münster/Borken, 20. März 2019. Der Kreis Borken tut viel für Gesundheitsförderung und Prävention. Aber werden alle Angebote gut genutzt? Wenn nicht, woran hapert es? Und sind vielleicht weitere Angebote nötig? Darauf Antworten zu finden hat ein Ziel: die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern und eine Chancengleichheit im Zugang zu erreichen. Dieses Vorhaben verfolgt ein gemeinsames Projekt von der FH Münster und dem Kreis Borken mit seinen 17 Gemeinden im Westmünsterland. Nun hat sich das Gesundheitsnetzwerk erstmalig mit allen Partnern getroffen.

Mit im Boot ist auch die OptiMedis AG. Das Unternehmen bereitet Gesundheitsdaten fundiert auf. „Denn zunächst müssen wir herauszufinden, welche Angebote und Strukturen es im Kreis schon gibt und wie sie wahrgenommen werden“, erklärte Dr. Corinna Gréa. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Gesundheit der FH Münster ist während der Projektzeit in dem Hamburger Unternehmen tätig. Im weiteren Verlauf werden die Daten in Relation zur Bevölkerungsstruktur gesetzt.

Die Idee: Eine umfassende Gesundheitskarte

Am Ende, so die Idee, entsteht eine Karte, die die Angebote von ärztlicher Versorgung, Krankenkassen und Bildungseinrichtungen sichtbar macht – und das für alle Lebenswelten, heißt von Säugling bis Senior. Und erst wenn feststeht, warum bestimmte Angebote nicht ausreichend genutzt werden, könnte das Projektteam die Hürden dafür ausloten, Lösungen finden und eventuell fehlende Angebote aufzeigen. „Entscheidend ist dabei“, betont FH-Netzwerkentwickler Kolja Heckes, „dass die Partner ihre jeweiligen Kompetenzen unmittelbar nutzen können, sowohl jetzt in der Projektphase als auch in der praktischen Umsetzung vor Ort.“

Denn letztendlich soll das bis Ende 2022 laufende Projekt „eine nachhaltige, qualitativ hochwertige Versorgung mit Angeboten rund um Prävention und Gesundheitsförderung sicherstellen“, benennt Projektleiter Prof. Dr. Marcellus Bonato vom Fachbereich Gesundheit der FH Münster den ehrgeizigen Plan. Dafür leiste die Hochschule gern ihren Beitrag – moderierend, wissenschaftlich begleitend und personell.

Zum Thema:
Das Gesundheitsnetzwerk Westmünsterland ist eines von 13 Teilvorhaben des Projekts „münster.land.leben“ in der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“. Dieses nimmt neben der Gesundheitsversorgung weitere große gesellschaftliche Herausforderungen ins Visier: die Teilhabe und das Wohlbefinden im ruralen Raum. Zu diesem Zweck arbeitet die FH Münster gemeinsam mit 70 Partnern aus der Region zusammen. Projektpartner im Gesundheitsnetzwerk Westmünsterland sind neben der FH Münster der Kreis Borken, das Klinikum Westmünsterland, die OptiMedis AG, das Demenz-Servicezentrum Region Münster und das westliche Münsterland, die Ärztekammer Westfalen-Lippe, die Hausarzt-Praxis Münsterland und die BGM Forum Westmünsterland GmbH.

Origialmeldung:
https://www.fh-muenster.de/hochschule/aktuelles/pressemitteilungen.php?madid=6920

Ansprechpartner:
FH Münster
Pressestelle
+49 (0)251 83 64090
pressestelle@fh-muenster.de
2019-03-27T17:11:53+02:0020.03.2019|Kategorien: Gesundheit & Pflege|Tags: |