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Startups aus NRW | Bee Statistics2021-12-13T12:06:17+01:00

Kurzinterview mit Bee Statistics Gründer Frank Schneider

Innovative Politikberatung 

Frank Schneider und Dr. Peter Christian Zinn von BeeStatistics

© Fotos: Bee Statistics

Ein exemplarisches Programm von Bee Statistics

 

Bee Statistics, gegründet von Frank Schneider und Dr. Peter Christian Zinn von der Hochschule Bochum, bietet politische Datenanalysen für den Wahlkampf an.

Welches Ziel verfolgen Sie mit ihrem Unternehmen?

Wir von Bee Statistics sehen uns als Bindeglied zwischen Bürger*innen und Politiker*innen. Unser Ziel ist es, Wählende und Politik wieder enger zusammenzubringen und die Bindungskraft zu stärken. Wir machen die Politik fit für das 21. Jahrhundert.

Auf Ihrer Webseite  sprechen Sie die Relevanz von Social Media in der heutigen Politikberatung an. Welche Tipps geben Sie Ihren Kund*innen für einen erfolgreichen Internetauftritt?

Noch nie wurde so viel über Politik gesprochen wie heute. Dies sollte genutzt und den Bürger*innen zugehört werden. Internetseiten sind dafür leider viel zu häufig zu veraltet und statisch. Wir empfehlen, auch auf der eigenen Internetseite Möglichkeiten zur Interaktion anzubieten und setzen diesen wichtigen Schritt gemeinsam mit unseren Kunden um. So wird den Wählenden eine Möglichkeit der Beteiligung geboten.

Was waren die größten Herausforderungen, mit denen Sie sich bislang auf Ihrem  Gründungsweg konfrontiert sahen? Und wie haben Sie diese gelöst?

Eine der größten Herausforderungen war und bleibt, dass die Datenskandale um dubiose Geschäftsideen nicht abnehmen. Das Vertrauen in datengestützte Beratung ist angekratzt und das bekommen auch wir zu spüren. Leider völlig zu Unrecht. Wir verwenden ausschließlich öffentlich zugängliche und nicht personenbezogene Daten. Dennoch bedarf es immer noch viel Aufklärungsbedarf, wenn wir unser Produkt vorstellen.

Bee Statistic siegte beim Hochschulwettbewerb „Startup Hochschulausgründungen“ und erhielt somit eine Förderung in Höhe von 250.000 Euro. Welche Investitionen waren oder sind mit dem Preisgeld geplant?

Mit dem Preisgeld wurde eine 18-monatige Forschungsphase finanziert, in der unsere Idee einer datengetriebenen Politikberatung zur Marktreife geführt werden konnte und aus der das Unternehmen Bee Statistics entstanden ist. Aktuell investieren wir in die Entwicklung eines politischen Frühwarnsystems in Form einer Sentimentanalyse für die vielen politischen Beteiligungen in den sozialen Netzwerken.

Welche ist die wertvollste Erfahrung, die Sie mit dem Team von Bee Statistic teilen?

Unsere wertvollste Erfahrung ist sicherlich, auch bei geplanten Gründungen aus Forschungsprojekten heraus von Anfang an eng mit zukünftigen Kunden zusammenzuarbeiten. Viele Ausgründungen scheitern daran, dass sie an den Vorstellungen ihrer zukünftigen Kunden vorbei entwickeln.

Sie treffen den NRW-Wirtschaftsminister. Was würden Sie sich für das Gründungsland NRW wünschen?

In NRW und hier bei uns in Bochum wird bereits sehr viel Gutes für Start-ups getan. Wünschen würde ich mir dabei mehr Einheitlichkeit. Häufig ist es bei
den verschiedenen Programmen, Einrichtungen und Förderungen schwierig, die Übersicht zu behalten und die richtigen Ansprechpartner*innen zu finden.
Und vor der nächsten Wahl nicht vergessen, Bee Statistics zu beauftragen.

Wir danken herzlich für das Gespräch! Dem Team von Bee Statistics wünschen wir auf Ihrem Weg alles erdenklich Gute!

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