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Startups aus NRW | caregaroo

Startups aus NRW | caregaroo2019-09-23T16:00:13+02:00

Kurzinterview mit caregaroo-Mitgründer Marc Becker

Die Zukunft der Kinderbetreuung

Logo des Startups „caregaroo“. (Bild: caregaroo)

© caregaroo

Dass die Kindertagespflege flexibel und dem Alltag angepasst sein soll, das wünschen sich viele.
Um eine weitere Möglichkeit erweitert nun der Mitgründer von und mit caregaroo dieses Feld.

Können Sie vorab einmal kurz beschreiben was genau Sie machen, was hinter der Idee „caregaroo“ steckt?

„Caregaroo“ ist zum einen eine Vermittlungsplattform für Babysitter und zum anderen eine Kinderbetreuungs-Software für Städte/Kommunen und Träger der Kindertagespflege. Das heißt:
Auf der einen Seite können Eltern passende Babysitter für die Betreuung Zuhause suchen und buchen. Und auf der anderen Seite haben sie die Möglichkeit ihre Kinder bei einer passenden Tagesmutter anzumelden. Gerade in der heutigen Zeit, in der es trotz des Anspruchs auf einen Betreuungsplatz nicht immer einen gibt, ist die Tagesmutter eine mehr als angebrachte Alternative zur Kindertagesstätte.

Was ist Ihr Ziel, was wollen Sie mit „caregaroo“ erreichen?

„Caregaroo“ soll langfristig zu der Anlaufstelle für Kinderbetreuung werden. Wir möchten Eltern bundesweit die Möglichkeit geben, passende Babysitter und Tagesmütter zu finden und unseren Service zusätzlich um die Kindertagesstätten erweitern. Meine Vision ist, dass wir in naher Zukunft bei den Städten als Verwaltungssoftware etabliert sind und die Eltern mit sämtlichen Betreuungsarten bedienen können. Wenn man an Kinderbetreuung denkt, soll man automatisch an „caregaroo“ denken.

Was war bisher Ihre wertvollste Erfahrung im Prozess der Gründung?
Die wertvollste Erfahrung ist, dass man auf sämtliche Schwierigkeiten gefasst sein sollte. Meistens kommt es anders als man denkt, dementsprechend sollte man im Gründer-Team zu jeder Zeit offen und ehrlich miteinander kommunizieren. Ansichten können sich ändern, wichtig ist dass man sofort drüber spricht. Investiert Zeit und Geld in vernünftige Verträge und besprecht jedes noch so undenkliche Szenario. Darüber hinaus braucht man einen langen Atem. Es werden Zeiten kommen, wo alles aussichtslos erscheint. Nur das Startup, dass durchhält hat am Ende eine Chance auf Erfolg.

Wie viel Arbeit steckt in Ihrem Prozess – was ist der durchschnittliche Aufwand (pro Tag?)?
Seit der Gründung im Dezember 2015 ist das ein Vollzeitjob. Mein durchschnittlicher Tag beginnt morgens um halb 8/8 Uhr und endet gegen 19 Uhr. So richtig abschalten wird man aber nie. Am Ende des Tages ist es halt das eigene Baby.

Was sind die drei wichtigsten Dinge, die Sie Gründern auf den Weg geben würden?
Fokus – Wenn Ihr es macht, dann zu 100%.
Durchhaltevermögen – Langer Atem ist wichtig.
Kommunikation – Seid zu jeder Zeit offen und ehrlich zueinander, um aufkeimende Konflikte sofort zu ersticken.

Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Team von caregaroo in Zukunft viel Erfolg!