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Start-ups aus NRW | Trauergestalt

Start-ups aus NRW | Trauergestalt2022-06-20T12:25:22+02:00

Kurzinterview mit Trauergestalt-Gründerin Marie Pischel

Mehr Wohlergehen in Zeiten von Verlust

© Marie Pischel

Für ihr Startup Trauergestalt entwickelt Marie Pischel Produkte, die Menschen im Trauerprozess begleiten – darunter individuell gestaltete Trauerkarten. Ihr Ziel: Mit dem Tabu brechen und dabei unsere Trauerkultur neu gestalten.

Was steckt hinter “Trauergestalt” und was macht die Idee so besonders?
Trauergestalt sieht hin, was Menschen brauchen, wenn sie jemanden oder etwas verloren haben. Daraus entwickeln wir niedrigschwellige Angebote, um Trauernden im eigenen Umfeld beizustehen. Das passiert einfühlsam, mit einem konkreten Ziel vor Augen und unter Einbezug mehrerer Disziplinen. Unser Ziel ist: Mehr Wohlergehen in Zeiten von Verlust.

Von der Idee zum Unternehmen: Beschreiben Sie uns Ihren Weg bis hin zur Gründung.
Das selbstständige Arbeiten als Schriftgestalterin war mir lange nicht genug. Die pandemie-bedingten Umsatzeinbrüche haben mir den letzten Stoß gegeben, über Alternativen nachzudenken. Im Gespräch mit einer engen Freundin wurde mir klar, dass Trauer das Thema ist, für das ich mich mehr einsetzen möchte. Die Gründungsberatung meiner Hochschule hat mir dann massiv dabei geholfen, Möglichkeiten zu sehen und ins Tun zu kommen. Das Gründer:innen Stipendium NRW hat mir die nötige finanzielle Grundsicherung gegeben, an der Idee zu arbeiten.

Beschreiben Sie unseren Leser*innen einen typischen Arbeitstag während der Gründungsphase.
Den typischen Arbeitstag gibt es leider (oder zum Glück?) nicht. Das verlangt Flexibilität im höchsten Maße, sonst entgehen einem vielleicht spannende Gelegenheiten. Eine gute Organisation hält alles zusammen und darf nicht fehlen.

Würden Sie rückblickend etwas anders machen; wenn ja, was?
Nein. Jeden Stolperstein auf dem Weg hat es gebraucht, um die Erfahrung zu erlangen, mit der es nun in den Marktstart hinein geht. Das möchte ich auf keinen Fall missen, auch, wenn es oft sehr schwer war.

Welche drei Tipps würden Sie Menschen, die sich selbstständig machen wollen, mit auf den Weg geben?
Ich empfehle: Gezielt nach Beratungs- und Förderangeboten suchen und diese in Anspruch nehmen, sich mit anderen Menschen vertraulich über die eigenen Ideen austauschen, das eigene Vorhaben ernst nehmen und nicht als Schnapsidee behandeln

Wir danken herzlich für das Gespräch! Marie Pischel und ihrem Team von Trauergestalt wünschen wir auf Ihrem Weg alles erdenklich Gute!

Weitere Infos zu Trauergestalt finden Sie hier:https://www.instagram.com/trauergestalt/ und https://www.trauergestalt.de/
Weitere Infos zur FH Bielefeld finden Sie hier: https://www.fh-bielefeld.de/

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