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Startups aus NRW | esias

Startups aus NRW | esias2019-05-14T15:23:54+02:00

Kurzinterview mit esias-Gründer Thomas Böhm

Perfektes Nägellackieren für unterwegs

Gründer Thomas Böhm und Vermarkterin Kirsten Zimmermann (Bild: esias-Gründer Thomas Böhm)

© esias

Logo_esias (Bild: esias-Gründer Thomas Böhm)

© esias

Mit einer Kombination aus Applikator und Flacon entwickelt der Absolvent der FH Aachen und Gründer des StartUps esias, Thomas Böhm, perfektes Nägellackieren, auch für Menschen mit fehlendem Sehvermögen. Mehr

Herr Böhm, Können Sie vorab einmal kurz beschreiben was Sie genau machen, was hinter der Idee „esias“ steckt?
esias wird einen Nagellack auf den Markt bringen, mit dem es jede Frau schafft, sich in einem Zug die Fingernägel perfekt zu lackieren. So braucht man nur noch ca. 30 Sekunden, um beide Hände wirklich rund um perfekt lackiert zu haben.

Was ist Ihr Ziel, was wollen Sie mit esias erreichen?
esias soll nur Produkte auf den Markt bringen, die wirklich einfach zu benutzen sind. Daher haben wir uns in unserem Logo auch für esias in Blindenschrift entschieden. Selbst ein blinder Mensch soll sich die Nägel damit lackieren können, ohne Sorge zu haben, dass es nicht gut aussieht. Es wird perfekt aussehen!

Was war Ihre bisher wertvollste Erfahrung im Prozess der Gründung?
Die wertvollste Erfahrung war, dass alles länger dauert, als man denkt und Fördermittel, bis auf wenige Ausnahmen, mehr aufhalten als zu helfen.
Die zweit wertvollste Erfahrung ist, dass es in untypischen Märkten für Start-Ups sehr schwer ist, geeignete Investoren zu finden. Investoren haben keine Ahnung von deinem Markt oder haben ein vorgefestigtes Bild. Außerdem sind die meisten Investoren Männer, das macht die Sache auf nicht einfacher. Wer sich mit wirklich innovativen Produkten in einen Consumer-Markt begibt, der hat zwei Schwierigkeiten. 1. Keine Zeit, um das Produkt richtig entwickeln zu können und zweitens kein Geld.

Wie viel Arbeit steckt in dem Prozess der Gründung, was ist der durchschnittliche Aufwand (pro Tag)?
Pro Tag verbringe ich durchschnittlich ca. 12-16 Stunden mit der Gründung; auch am Wochenende. Leider ist man dabei nicht immer offensichtlich produktiv. Manches muss man einfach oft und lange überdenken, bis alles perfekt ist.

Sie treffen den NRW-Wirtschaftsminister. Was würden Sie sich für das Gründungsland NRW wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass das Gründerstipendium.NRW mindestens so hoch ausfällt wie Hartz-IV(1.200 EUR). Mit 1.000 EUR kann man kaum leben, sobald man Familie hat. Da bleibt kein Geld mehr für den Aufbau eines Unternehmens übrig.

Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen dem esias-Team weiterhin alles Gute!