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		<title>Gesunde Ernährung in Kitas</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/gesunde-ernaehrung-in-kitas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[FH Münster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es soll Kindern schmecken, sie gesund und fit halten und gleichzeitig das Klima und die Umwelt schützen. Das möchte der Kreis Herford [...] mit der Verpflegung in Kindertagesstätten erreichen. [...] Für die wissenschaftliche Begleitung zog der Kreis Herford das Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN) der FH Münster unter [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h3 class="w-full font-brown text-4xl font-bold lg:w-4/5 lg:text-6xl mb-20">Gesunde Ernährung in Kitas: Ein Team der FH Münster unterstütze den Kreis Herford bei einem Projekt zur Kitaverpflegung.</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/e32a29fc7e19d42fab86e723d55edd5f.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18875" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/e32a29fc7e19d42fab86e723d55edd5f-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/e32a29fc7e19d42fab86e723d55edd5f-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/e32a29fc7e19d42fab86e723d55edd5f-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/e32a29fc7e19d42fab86e723d55edd5f-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/e32a29fc7e19d42fab86e723d55edd5f.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FH Münster | Dzemila Muratovic</span></p>
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<p>Für die wissenschaftliche Begleitung zog der Kreis Herford das Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN) der FH Münster unter Leitung von Prof. Dr. Guido Ritter zurate. Das Institut bringt Expertise aus einigen Forschungsprojekten zur nachhaltigen Außer-Haus-Gastronomie mit, immer mit Fokus darauf, dass die Forschungsergebnisse in der Ernährungswirtschaft anwendbar sind. Zunächst übernahm das iSuN die Analyse des Status quo in der Kitalandschaft, wie etwa quantitative Erhebungen und die Auswertung der Stärken und Schwächen der Gesamtsituation. Mit Akteur*innen aus allen Bereichen der Kitalandschaft wurden Workshops durchgeführt. Sie dienten dazu, alle Beteiligten zu vernetzen und sich über gemeinsame Ziele zu verständigen. „Wir wollten vor allem erfahren, welche Hilfestellungen die Kitas benötigen, um die Ziele zu erreichen“, sagt Silke Friedrich vom iSuN. Ein wichtiger Baustein war auch die Ernährungsbildung. „Frühkindliche Erfahrungen und Bildung prägen den Menschen fürs spätere Leben“, sagt Friedrich. „Deshalb ist es entscheidend, schon in der Kita wirksame pädagogische Maßnahmen anzubieten. Dort können Essen und Ernährungsbildung gut zusammen umgesetzt werden.“</p>
<p>Studierende aus dem Master Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft konzipierten die Workshops und führten sie teilweise selbst durch. „Mit ihrem frischen Blick haben die Studentinnen und Studenten vielfältige Perspektiven und neue Ideen eingebracht“, sagt Neubauer. „Aus den Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wissen wir, dass die Workshops sehr gut angenommen wurden. Sie fühlten sich gehört und wertgeschätzt“, ergänzt Hachmeister.</p>
<p>Erste Maßnahmen aus dem Prozess, auf die sich die Beteiligten geeinigt haben, werden bereits umgesetzt. Im Praxisbaustein „Vom Acker auf den Teller“ begleiten Kinder über ein Kitajahr hinweg den Weg der Kartoffel. Ebenfalls wird bereits der Teamtag „Nachhaltige Ernährung“ angeboten. Ziel ist dort, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und das Verpflegungskonzept für die eigene Kita weiterzuentwickeln.</p>
<p>Der Abschlussbericht „Pilotprojekt – Ernährung in Kitas“ ist inzwischen unter online veröffentlicht. Wenn die Gesamtstrategie steht, wird sich entscheiden, wie die Ergebnisse aus dem Teilprojekt zur Kitaernährung zum Einsatz kommen.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-muenster.de/de/ueber-uns/newsroom/news/oef/gesunde-ernaehrung-in-kitas" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-muenster.de/de/ueber-uns/newsroom/news/oef/gesunde-ernaehrung-in-kitas</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
FH Münster<br />
Pressesprecherin<br />
Katharina Kipp M.A.<br />
+49 (0)251 83 64090<br />
<a href="mailto:katharina.kipp@fh-muenster.de" target="_blank" rel="noopener">katharina.kipp@fh-muenster.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Konzept für ein Zweiwegefahrzeug: AuToRail OWL</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/konzept-fuer-ein-zweiwegefahrzeug-autorail-owl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 13:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSBI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Forschungsprojekt „Automated Transport of Road and Rail Goods OWL“, kurz: AuToRail OWL, wird ein Konzept für ein Zweiwegefahrzeug entwickelt, das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene automatisiert fahren kann und [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hn-nrw.de/konzept-fuer-ein-zweiwegefahrzeug-autorail-owl/">Konzept für ein Zweiwegefahrzeug: AuToRail OWL</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hn-nrw.de">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260313-HSBI-AuToRail-Jonek_04.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18872" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260313-HSBI-AuToRail-Jonek_04-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260313-HSBI-AuToRail-Jonek_04-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260313-HSBI-AuToRail-Jonek_04-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260313-HSBI-AuToRail-Jonek_04-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260313-HSBI-AuToRail-Jonek_04.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© HSBI | S. Jonek</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><p><strong>Bielefeld/Verl, 13. März 2026.</strong> Im Forschungsprojekt „Automated Transport of Road and Rail Goods OWL“, kurz: AuToRail OWL, wird ein Konzept für ein Zweiwegefahrzeug entwickelt, das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene automatisiert fahren kann und die technische Machbarkeit belegt. Am Alten Bahnhof in Verl-Kaunitz ist dafür jetzt ein Testfeld eingerichtet worden. Auch ein Rangierfahrzeug, das künftig automatisiert zwischen Gleis und Straße wechseln soll, ist angeschafft. Die HSBI leitet als Konsortialführerin das Projekt, an dem auch die Universität Bielefeld, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) und die Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (VIW) beteiligt sind.</p>
<p>Es hat sich etwas getan am Alten Bahnhof in Kaunitz, wo ein Testfeld für das Forschungsprojekt „AuToRail OWL“ entstanden ist. Über eine Gleislänge von 60 Metern wurden die Holzschwellen gegen Betonschwellen getauscht und die an die Gleise grenzende Fläche über eine Länge von 50 Metern in Asphalt eingelassen – eine bahnübergangsähnliche Situation ist entstanden. Außerdem wurde eine Halle für das Testfahrzeug gebaut und ein Bürocontainer errichtet.</p>
<p>„Mit dem Aufbau des Testfeldes erreichen wir endlich die gewünschte Sichtbarkeit für das Projekt“, sagte der Verler Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner bei der Eröffnung der Versuchsstrecke. Testfelder wie diese geben der Wissenschaft die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse in ein experimentelles Umfeld zu übertragen und die Forschung unter realen Bedingungen zu testen. „Die HSBI bringt aber nicht nur die Forschung direkt nach Verl. Besonders spannend finde ich, dass es auf dem Versuchsfeld auch regelmäßige Aktionen geben soll, bei denen Interessierte die Technik live erleben können. So wird das Projekt viel greifbarer für die Bürgerinnen und Bürger“, so Rieksneuwöhner weiter. Projektleiter Prof. Dr. Rolf Naumann von der Hochschule Bielefeld (HSBI) ergänzte: „Das Testfeld wird nicht nur zu einem wichtigen Forschungsstandort, sondern auch zu einem sichtbaren Teil der regionalen Entwicklung und des Fortschritts in der Mobilität.“</p>
<p><strong>Die Vision: Bahnstrecken reaktivieren durch automatisierten Wechsel von Schiene und Straße</strong></p>
<p>Ab sofort werden wissenschaftliche Mitarbeiter vom <a href="https://www.hsbi.de/isym" target="_blank" rel="noopener">Institut für Systemdynamik und Mechatronik (ISyM) der HSBI</a> sowie von der <a href="https://www.th-owl.de/" target="_blank" rel="noopener">Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL)</a> häufig vor Ort sein, um an dem eigens für das Projekt angeschafften Rangierfahrzeug zu arbeiten. Zusammen mit Forschenden der <a href="https://www.uni-bielefeld.de/" target="_blank" rel="noopener">Universität Bielefeld</a> wollen sie dem Fahrzeug das automatisierte Ein- und Ausgleisen „beibringen“. Denn das wesentliche Ziel des Projektes ist, den Fahrwegwechsel zwischen Straße und Schiene – und umgekehrt – zu automatisieren, sodass dieser mit möglichst geringem Zeitverlust und ohne zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen erfolgt. Danus Kilian Rawert, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HSBI, erklärt die Vision: „Das Fahrzeug soll sowohl auf der Straße als auch der Schiene automatisiert fahren, um in das bestehende Schienennetz eingebunden zu werden, ohne in die Infrastruktur investieren zu müssen. Das zeitintensive Umladen von Gütern oder Umsteigen von Personen entfällt, sodass der Komfort verbessert und Kosten und Reisezeiten minimiert werden.“</p>
<p>Darüber hinaus sind Reaktivierungen von nicht mehr lückenlos vorhandenen Bahnstrecken denkbar, da Teilstrecken auf der Straße zurückgelegt werden können. Denn: Viele ländliche Bahnstrecken, insbesondere eingleisige Abschnitte, sind nur gering ausgelastet und stellen ein ungenutztes Potenzial dar. Bahnexperte und Projektleiter Rolf Naumann: „Unser Fahrzeugkonzept zielt darauf ab, dieses Potenzial zu erschließen, indem es die Strecken automatisiert und flexibel nutzt, einschließlich einer Ausweichfunktion, die durch das Ausgleisen an geeigneter Stelle den Begegnungsverkehr auf eingleisigen Abschnitten ermöglicht. Dabei bleibt auch eine konventionelle Nutzung der Strecke weiterhin möglich.“</p>
<p>Durch die Fähigkeit, Teilstrecken zum nächsten Gleis auf der Straße zurückzulegen und die Möglichkeit an Bahnübergängen einzugleisen, erschließt das Projekt die ressourceneffiziente Infrastruktur der Schiene auch für Unternehmen ohne unmittelbaren Gleisanschluss: Lange Strecken werden auf der Schiene zurückgelegt, Streckenabschnitte ohne Gleise auf der Straße – ohne umzuladen. So kann das Projekt langfristig einen Beitrag zur Lösung des „Letzte-Meile-Problems“ leisten, das in der Praxis oftmals ein großes Hindernis für den Bahnverkehr darstellt.</p>
<p>Dass viele Bahnstrecken in ländlichen Regionen Deutschlands ungenutzt sind, liegt häufig daran, dass der Betrieb mit konventionellen Fahrzeugen nicht wirtschaftlich genug ist, wie Rolf Naumann erklärt: „Wir möchten mit unserem Konzept ein Beispiel dafür entwickeln, das aufzeigt, wie wenig genutzte Strecken verstärkt genutzt werden können. Wir wollen Vorbild für Regionen mit ähnlichen Randbedingungen wie hier in OWL sein und unser Konzept dorthin übertragen.“</p>
<p><strong>Forschung am automatisierten Ein- und Ausgleisen</strong></p>
<p>Doch zunächst geht es in dem Projekt um die Entwicklung und Realisierung des automatisierten Ein- und Ausgleisvorgangs, also um die technische Machbarkeit in einem Demonstrationsbetrieb. Und auch dafür ist noch einiges zu tun: Seit gut zwei Jahren arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits virtuell an dem Vorhaben.</p>
<p>Seitens der HSBI liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung des automatisierten Fahrsystems inklusive Steuer- und Regelungstechnik für Straße und Schiene (Antrieb/Bremse, Lenkung sowie das Anheben/Absenken der Schienenräder). Ein zentraler Fokus ist der sichere und ruckarme Fahrwegwechsel: Das Fahrzeug wird hochpräzise an die Eingleisposition geführt, die Aktoren werden koordiniert angesteuert und der Übergang in den Schienenbetrieb stabil geregelt. Es wird angestrebt, dass dieser Übergang während der Fahrt erfolgt – das heißt, ohne anzuhalten. Dafür werden zunächst Fahrzeug- und Funktionsmodelle aufgebaut und in Simulationen genutzt, um Regelstrategien, Abläufe und Grenzfälle zu testen und abzusichern, bevor die Funktionen schrittweise am realen Fahrzeug integriert und in Betrieb genommen werden. Zudem übernimmt die HSBI das Projektmanagement einschließlich der Öffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>An der Universität Bielefeld wird vor allem an der Sensorik für die Lokalisierung und Umgebungserkennung geforscht. Die TH OWL ist für die Entwicklung der Systemarchitektur und Fahrzeugsicherheit zuständig und führt die Tests, Inbetriebnahme und Erprobung des Fahrzeugs vor Ort durch. Rolf Naumann erklärt: „Jetzt mit dem Testfeld und dem Versuchsfahrzeug heißt es ‚hands on´: Vor Ort können wir nun testen, was bislang nur in unseren Simulationsprogrammen berechnet wurde und auf unseren Computerbildschirmen zu sehen war.“ Bis zu den ersten Fahrversuchen muss das Fahrzeug allerdings noch entsprechend ertüchtigt werden: Die Verkabelung und Integration der Hardware steht ebenso aus wie das Anbringen der Sensorik.</p>
<p><strong>Als Entwicklungsbasis dient ein kommerzielles Rangierfahrzeug</strong></p>
<p>Das Rangierfahrzeug wurde nach einem Ausschreibungsprozess nach den Vorgaben der Wissenschaftler gefertigt. Das Fahrzeug hat ein Gewicht von 7,5 Tonnen, fährt vollelektrisch und wird über einen Akku mit Energie versorgt. Es ist mit hydraulisch an- und absenkbaren Schienenradsätzen ausgestattet, um den Systemwechsel vollziehen zu können. Die Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für zukünftige Zweiwegefahrzeuge und zur Initiierung weiterer Projekte.</p>
<p><strong>Nachhaltiges Konzept</strong></p>
<p>Das Vorhaben soll die Nachhaltigkeit im Transportwesen durch eine ganzheitliche und durchgängige Mobilität fördern, wie Projektleiter Rolf Naumann zusammenfasst: „Der Großteil der Strecke wird ressourcenschonend über die Schieneninfrastruktur zurückgelegt. Die Integration von Straßenabschnitten für Ziele ohne Gleisanschluss vereint Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz. Es sind keine zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen notwendig, aufwendige Arbeiten an bestehenden Strecken werden vermieden. Und der batterieelektrische Antrieb ermöglicht zudem die Nutzung erneuerbarer Energien.“</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hsbi.de/presse/pressemitteilungen/meilenstein-im-projekt-autorail-owl-testfeld-am-bahnhof-in-verl-kaunitz-eingerichtet-hsbi-ist-konsortialfuehrerin" target="_blank" rel="noopener">https://www.hsbi.de/presse/pressemitteilungen/meilenstein-im-projekt-autorail-owl-testfeld-am-bahnhof-in-verl-kaunitz-eingerichtet-hsbi-ist-konsortialfuehrerin</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
HS Bielefeld<br />
Leiter Hochschulkommunikation<br />
Dr. phil. Lars Kruse<br />
+49 (0)521 106 7754<br />
<a href="mailto:presse@hsbi.de" target="_blank" rel="noopener">presse@hsbi.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hn-nrw.de/konzept-fuer-ein-zweiwegefahrzeug-autorail-owl/">Konzept für ein Zweiwegefahrzeug: AuToRail OWL</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hn-nrw.de">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bessere Beratung für Familien von pflegebedürftigen Kindern</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 06:50:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Strukturen]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Familien mit pflegebedürftigen Kindern stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen [...]. Um Familien passgenau zu unterstützen und spürbar zu entlasten, entwickelt die TH Köln in einem neuen Projekt ein Tandem-Beratungskonzept mit [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Projektstart: TH Köln entwickelt Konzept für neuartige Pflegeberatung</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" alt="Das Propjektteam, bestehend aus 10 Personen, steht an Ansatz einer Wendeltreppe und alle blicken lächelnd in die Kamera." src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross.jpg" class="img-responsive wp-image-18869" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© <span class="copyright">Heike Fischer | TH Köln</span></span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Köln, 10. März 2026. </strong>Familien mit pflegebedürftigen Kindern stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen: Sie müssen medizinische Versorgung, Pflege sowie Unterstützungsangebote koordinieren und gleichzeitig den Alltag bewältigen. Um Familien passgenau zu unterstützen und spürbar zu entlasten, entwickelt die TH Köln in einem neuen Projekt ein Tandem-Beratungskonzept mit interdisziplinären Fachkräften.</p>
<p>„In Deutschland mangelt es an speziell auf Kinder ausgerichteter Pflegeberatung nach Paragraph 7a des Sozialgesetzbuches XI. Darin ist geregelt, dass pflegebedürftige Personen in Deutschland einen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung haben“, sagt Prof. Dr. Isabel Zorn vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln. „Ein auf die Lebensrealitäten pflegebedürftiger Kinder und deren Familien ausgerichtetes Angebot ist allerdings enorm wichtig, um psychosoziale, organisatorische und gesundheitsbezogene Belastungen zu reduzieren, Ressourcen zu aktivieren und Selbstwirksamkeit zu stärken.“</p>
<p>Das Projekt verfolgt daher einen lebensweltorientierten Ansatz, der den Alltag und die individuellen Erfahrungen der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Damit das gelingt, werden in Köln als Modellregion interdisziplinäre Beratungsteams bestehend aus Pflegeberater*innen und Fachkräften der Sozialen Arbeit (Tandems) gebildet, die systemische, kreative und digitale Methoden miteinander verbinden und im Beratungsalltag mit Familien erproben. Dadurch sollen die spezifischen Bedürfnisse der Beteiligten aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, um schließlich auf die jeweilige Situation zugeschnittene individuelle Lösungen zu entwickeln.</p>
<p><strong>Vernetzung und Bildung als wichtige Projektbausteine</strong></p>
<p>Die Beratungstandems führen Gespräche mit pflegenden Familien in Köln, die wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden, um die Ansätze kontinuierlich weiterzuentwickeln. Zudem wird ein sektorübergreifendes Netzwerk mit relevanten Akteur*innen des Gesundheits-, Eingliederungs- und Sozialbereichs aus Köln aufgebaut, um eine kindspezifische, regional verankerte Unterstützungslandschaft zu etablieren. Um den Bürokratieaufwand für Beratende und Pflegende zu verringern, soll darüber hinaus generative Künstliche Intelligenz als Unterstützungstool erprobt werden.</p>
<p>„Wir möchten gemeinsam mit dem Verein Süße Zitronen e. V. zeigen, wie lebensweltorientierte Pflegeberatung konkret aussehen kann – vernetzt, kreativ und nah an den Bedürfnissen der Familien“, erklärt Zorn. „Wenn es gelingt, tragfähige Strukturen aufzubauen, können nicht nur pflegebedürftige Kinder und deren Familien profitieren, sondern auch die beteiligten Fachstellen.“ Die Praxiserfahrungen zur Zusammenarbeit von Pflegeberatung und Sozialer Arbeit, zur Verwendung der kreativen Methoden in der Beratung und zum Einsatz von generativer KI zur Erleichterung des Alltags der Familien werden durch das Institut ISIS e.V. wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Auf dieser Basis werden Bildungsmodule für Pflegeberater*innen sowie Empfehlungen entwickelt.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt „Lebensweltorientierte Pflegeberatung: Methoden und Netzwerkarbeit für Entlastung und Resilienz für pflegebedürftige Kinder und ihre Familien“ wird an der TH Köln von Prof. Dr. Isabel Zorn vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik geleitet. Projektpartner sind der Süße Zitronen e. V. und der Gemeinnütziges Institut für Supervision, Institutionsberatung und Sozialforschung ISIS e.V. Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, den Landesverbänden der Pflegekassen in NRW und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. in NRW bis Ende November 2028 mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern_134297.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern_134297.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Fachkräftegewinnung in Südwestfalen</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/fachkraeftegewinnung-in-suedwestfalen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 07:34:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Hamm-Lippstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer weiß besser, was internationale Fachkräfte in einer Region hält, als jene, die bereits dort leben und arbeiten? Diese Frage stellt das Projekt "Internationals in Südwestfalen" der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) in den Mittelpunkt. Internationale Fachkräfte sind [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3>Internationals als Wissensgeber*innen: HSHL-Projekt zur Fachkräftegewinnung in Südwestfalen</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" alt="Eine Gruppe von Menschen steht auf eine Treppe vor dem Haupteingang eines Gebäudes mit einer großen Fensterfronten" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260311_CLEAR_PI_HSHL_Internationals_in_SWF.jpg" class="img-responsive wp-image-18866" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260311_CLEAR_PI_HSHL_Internationals_in_SWF-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260311_CLEAR_PI_HSHL_Internationals_in_SWF-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260311_CLEAR_PI_HSHL_Internationals_in_SWF-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260311_CLEAR_PI_HSHL_Internationals_in_SWF-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/260311_CLEAR_PI_HSHL_Internationals_in_SWF.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Hochschule Hamm-Lippstadt</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12"><p><strong>Hamm, 11. März 2026. </strong>Das Projekt &#8220;Internationals in Südwestfalen&#8221; an der HSHL erschließt mit einem qualitativen Ansatz systematisch die Erfahrungen und Perspektiven von Internationals in der Region.</p>
<p>Wer weiß besser, was internationale Fachkräfte in einer Region hält, als jene, die bereits dort leben und arbeiten? Diese Frage stellt das Projekt &#8220;Internationals in Südwestfalen&#8221; der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) in den Mittelpunkt. Internationale Fachkräfte sind dabei Zielgruppe und Wissensquelle zugleich: als Expert*innen ihrer eigenen Erfahrung und als Botschafter*innen der Region.</p>
<p>Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens &#8220;<a href="https://arbeitgeberschmiede-swf.com/" target="_blank" rel="noopener">Arbeitgeberschmiede Südwestfalen PLUS – Global Connect</a>&#8220;, das seit Januar 2026 läuft und gemeinsam von Hochschulen, Wirtschaftsförderungen und der Südwestfalen Agentur getragen wird. Den HSHL-Baustein leitet <a href="https://www.hshl.de/personen/prof-dr-anke-weber" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Anke Weber</a>, Professorin für &#8220;Interkulturelle Forschungsmethoden und Statistik&#8221;. Ihr Ansatz ist bewusst qualitativ: Durch Interviews und ethnografisch informierte Methoden werden die Erfahrungen von Internationals, die bereits in Südwestfalen leben und arbeiten, systematisch erschlossen.</p>
<p>&#8220;Südwestfalen wird dann als Arbeits- und Lebensort attraktiv, wenn wir denjenigen zuhören, die diesen Weg bereits gegangen sind&#8221;, sagt die HSHL-Professorin. &#8220;Ihre Erfahrungen zeigen, was Menschen ankommen lässt, was sie hält und was eine Region international wirklich ausstrahlt.&#8221;</p>
<p><strong>Perspektivwechsel als Methode</strong></p>
<p>Viele Ansätze zur Fachkräftegewinnung richten sich an Unternehmen: Was müssen Arbeitgeber*innen tun, um internationale Talente anzuziehen? &#8220;Internationals in Südwestfalen&#8221; dreht diese Perspektive um. Menschen, die bereits in der Region leben und arbeiten, werden als Wissensgeber*innen ernst genommen: Was hat sie in der Region gehalten? Was hat ihnen den Einstieg erleichtert oder erschwert? &#8220;Aus diesen Geschichten werden sowohl Gelingensfaktoren als auch Hürden herausgearbeitet als Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen an Unternehmen und als Impulse für die Profilierung der Region im internationalen Raum&#8221;, erklärt Prof. Weber.</p>
<p><strong>Konkrete Unterstützung für KMU</strong></p>
<p>Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), das Rückgrat der südwestfälischen Wirtschaft, verfügen selten über klare Strukturen für internationales Recruiting oder systematische Integrationsangebote. Die Projektergebnisse sollen ihnen niederschwellige, konkrete Handlungsoptionen bieten – nicht auf Basis abstrakter Leitfäden, sondern aus dem direkten Erfahrungswissen der Menschen, um die es geht. Frei zugängliche Materialien bereiten echte Erfahrungsverläufe anschaulich auf und bieten Unternehmen direkt nutzbare Handlungshilfen.</p>
<p><strong>Über das Verbundprojekt</strong></p>
<p>Das Projekt &#8220;Arbeitgeberschmiede Südwestfalen PLUS – Global Connect&#8221; wird über den Aufruf &#8220;Regio.NRW – Transformation&#8221; aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.</p>
<p><strong>Originalmeldung</strong><br />
<a href="https://www.hshl.de/hochschule-hamm-lippstadt/news-presse-blog-podcast/uebersicht/internationals-als-wissensgeberinnen-hshl-projekt-zur-fachkraeftegewinnung-in-suedwestfalen/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hshl.de/hochschule-hamm-lippstadt/news-presse-blog-podcast/uebersicht/internationals-als-wissensgeberinnen-hshl-projekt-zur-fachkraeftegewinnung-in-suedwestfalen/</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
Hochschule Hamm-Lippstadt<br />
Leiterin Kommunikation und Marketing<br />
Johanna Bömken<br />
+49 (0)2381 8789 105<br />
<a href="mailto:johanna.boemken@hshl.de" target="_blank" rel="noopener">johanna.boemken@hshl.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gamification: Stadt spielen und verstehen</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/gamification-stadt-spielen-und-verstehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 13:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[TH OWL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Institut für Designstrategien (IDS) der TH OWL ist mit URBAN PLAY ein innovatives Kartenspiel für die Stadtplanung entstanden. Das Lehrtool macht Gestaltungsspielräume und Entscheidungswege des Fachs greifbar und lädt spielerisch dazu ein, stadtplanerische Zielkonflikte [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-16 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3>TH OWL entwickelt mit URBAN PLAY ein innovatives Kartenspiel für die Stadtplanung</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="csm_2026_047_Impulsprojekt_URBAN_PLAY_5a5d0e515c" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_2026_047_Impulsprojekt_URBAN_PLAY_5a5d0e515c.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18859" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_2026_047_Impulsprojekt_URBAN_PLAY_5a5d0e515c-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_2026_047_Impulsprojekt_URBAN_PLAY_5a5d0e515c-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_2026_047_Impulsprojekt_URBAN_PLAY_5a5d0e515c-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_2026_047_Impulsprojekt_URBAN_PLAY_5a5d0e515c-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_2026_047_Impulsprojekt_URBAN_PLAY_5a5d0e515c.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© TH OWL</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p><strong>Lemgo, den 27. Februar 2026. </strong> Am Institut für Designstrategien (IDS) der TH OWL ist mit URBAN PLAY ein innovatives Kartenspiel für die Stadtplanung entstanden. Das Lehrtool macht Gestaltungsspielräume und Entscheidungswege des Fachs greifbar und lädt spielerisch dazu ein, stadtplanerische Zielkonflikte kritisch zu reflektieren.</p>
<p>Während sich die Architektur häufig auf einzelne Gebäude konzentriert, denkt Stadtplanung in größeren Maßstäben: in Quartieren, Stadtteilen oder ganzen Regionen. Dabei treffen unterschiedliche – und oft widersprüchliche – Anforderungen aufeinander. So sollen Städte kompakt und durchmischt sein, kurze Wege ermöglichen und Flächen effizient nutzen. Zugleich braucht es Grünräume für Versickerung, Verschattung und Klimaanpassung. Bezahlbarer Wohnraum soll neben höherpreisigen Angeboten entstehen, unterschiedliche Generationen zusammenbringen und lebendige Quartiere statt monofunktionaler Gebiete schaffen.</p>
<p>URBAN PLAY übersetzt diese komplexen Abwägungen in ein Spielsystem. Es stellt Fragen wie: Welche Stadtbausteine passen zusammen? Wo entstehen Synergien, wo Konflikte? Ist eine hohe Grundflächenzahl sinnvoll oder problematisch? Wie gelingt die Balance zwischen Dichte und Freiraum?</p>
<p>Ziel ist es, ein Gespür für die Planung lebendiger und gesunder Städte zu entwickeln, indem die Spielenden die unterschiedlichen Aspekte kritisch reflektieren. Das Spiel fördert diesen Prozess und regt zum Vergleich, zur Diskussion und zum räumlichen Denken an. Es richtet sich an Lehrende und Studierende der Architektur und Stadtplanung, an Planungsbüros in der Weiterbildung sowie an Workshops und interaktive Lehrformate.</p>
<p><strong>Zwei Dutzend reale Projekte und vielfältige Spielmodi</strong></p>
<p>Im Zentrum von URBAN PLAY stehen 24 reale städtebauliche Projekte aus zehn Ländern. Jede Karte zeigt einen Lageplan, ein Grundstücksdiagramm, verifizierte Kennwerte wie Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ) sowie die jeweilige Gebäudetypologie. Von Wohnquartieren über Mischnutzungen bis hin zu Arbeitswelten decken die Projekte sechs unterschiedliche Typologien ab und erlauben so den direkten Vergleich verschiedener Dichtekonzepte. Dadurch werden räumliche Zusammenhänge anschaulich und nachvollziehbar, die sich hinter abstrakten Zahlen oft nur schwer erkennen lassen. Die sorgfältige Auswahl der Referenzprojekte und die geprüften Planungsdaten bilden dabei die fachliche Grundlage des Spiels.</p>
<p>URBAN PLAY ist ein flexibel einsetzbares Lehrinstrument und umfasst verschiedene Spielmodi wie Quartett, Supertrumpf und Memory. Ergänzt wird es durch Plankarten, Erläuterungskarten sowie ein deutsch-englisches Glossar.</p>
<p><strong>Unterstützt durch TRiNNOVATION OWL: Von der Idee zum fertigen Spiel</strong></p>
<p>Zum Leben erweckt wurde das Kartenspiel am IDS von Kyra Albrecht, Katharina Alvarez und Helene Deepe unter der Leitung von Dr. Marcel Cardinali. Die Grundidee entstand in einem Lehrmodul und wurde durch die Förderung im Rahmen von TRiNNOVATION OWL als Impulsprojekt nun ausgearbeitet und finalisiert. TRiNNOVATION OWL ist ein Projekt der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.</p>
<p>Das sechsmonatige Förderformat unterstützt vielversprechende Ideen mit hohem Anwendungspotenzial und stärkt den Transfer zwischen Hochschule und Praxis. URBAN PLAY steht für die kostenfreie Nutzung zu Bildungszwecken zur Verfügung.</p>
<p><strong>Origialmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/gamification-stadt-spielen-und-verstehen/" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/gamification-stadt-spielen-und-verstehen/</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
Bianca Lukas<br />
Komm. Dezernatsleitung<br />
Dezernat Kommunikation &amp; Marketing<br />
Sachgebietsleitung Marketing<br />
+49 5261 702 &#8211; 5945<br />
<a href="mailto:bianca.lukas@th-owl.de" target="_blank" rel="noopener">bianca.lukas@th-owl.de</a></div>
</div>
</div></div></div></div></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltige Kleidung im Fokus</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/nachhaltige-kleidung-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 10:43:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion & Fertigung]]></category>
		<category><![CDATA[HS Niederrhein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lassen sich nachhaltige Textilien auf dem europäischen Markt zur Norm machen und insbesondere kurzlebige Produkte vom Markt nehmen? Eine neue Studie des Öko-Instituts, der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Hof im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, wie sich Leistungs- und Informationsanforderungen für Textilien [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-20 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-16"><h3>Nachhaltige Kleidung im Fokus: Neue Studie legt Ökodesign-Vorschläge für Textilien vor</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-21 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-6 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="csm_2026-03-03-OEkodesign-Textilien_43a188774c" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_2026-03-03-OEkodesign-Textilien_43a188774c.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18839"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© HS Niederrhein</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-22 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-23 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-18"><p><strong>Krefeld, 03. März 2026. </strong>Wie lassen sich nachhaltige Textilien auf dem europäischen Markt zur Norm machen und insbesondere kurzlebige Produkte vom Markt nehmen? Eine neue Studie des Öko-Instituts, der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Hof im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, wie sich Leistungs- und Informationsanforderungen für Textilien formulieren lassen, die künftig Teil der neuen EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte sein könnten.</p>
<p>Der Fokus der Studie liegt auf zentralen Produktaspekten wie Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und Rezyklatanteil sowie auf dem Vorhandensein besorgniserregender Stoffe. Als Beispielprodukte untersuchte das Forschungsteam T-Shirts, Jeans und Funktionsjacken – drei Produkte mit hoher Marktbedeutung und unterschiedlichen Anforderungen.</p>
<p>„Unsere Vorschläge zeigen, wie sich Nachhaltigkeitsanforderungen konkret in die Praxis umsetzen lassen“, sagt Katja Moch, Expertin für nachhaltige Textilien am Öko-Institut. „Ziel ist es, nachhaltige Textilien zum Standard zu machen und kurzlebige Massenware Schritt für Schritt vom Markt zu nehmen.“</p>
<p><strong>Haltbarkeit im Zentrum: So lange sollte Kleidung halten</strong></p>
<p>Die Studie zeigt: Haltbarkeit ist das wichtigste Kriterium für die Umweltverträglichkeit von Kleidung. Für die untersuchten Produktbeispiele wurden konkrete und messbare Anforderungen definiert, um diese bewerten zu können. Bei T-Shirts spielen beispielsweise die Formstabilität nach dem Waschen und Trocknen, die Widerstandsfähigkeit des Materials und die Farbechtheit eine Rolle.</p>
<p>Bei Jeans sind neben der Maßänderung beim Waschen – also Einlaufen oder Ausleiern – vor allem die Zugfestigkeit und Dehnbarkeit des Stoffes, seine Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb sowie seine Farbechtheit bei Licht und beim Reiben entscheidend. Diese und weitere Aspekte lassen sich mit bestehenden Prüfverfahren ermitteln.</p>
<p>„Haltbarkeit lässt sich gut bewerten, solange sie auf textilspezifischen Eigenschaften beruht. Werden jedoch das Nutzungs- und Pflegeverhalten einbezogen, wird die Bewertung komplexer“, so Prof. Dr. Maike Rabe, Professorin für Textilveredlung und Ökologie an der Hochschule Niederrhein. „Unsere Analyse zeigt, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung nach Produkt- und Fasertypen ist.“</p>
<p><strong>Reparieren statt wegwerfen</strong></p>
<p>Auch die Reparierbarkeit wurde untersucht. Die Forschenden empfehlen Mindestanforderungen – etwa die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wie Reißverschlüssen oder Knöpfen, Reparaturanleitungen und Kooperationen mit Reparaturservices. Für komplexere Produkte wie Funktionsjacken sind darüber hinaus produktspezifische Anforderungen in Form von freiwilligen Gestaltungsleitlinien sinnvoll.</p>
<p><strong>Recyclingfähigkeit und Rezyklatanteil: Vorschläge für klare Vorgaben</strong></p>
<p>Damit Textilien künftig besser recycelt werden können, empfiehlt die Studie unter anderem, Materialmischungen zu begrenzen – beispielsweise auf maximal zwei Fasertypen pro Fläche und einen reduzierten Einsatz von Elastan von fünf bis zehn Prozent. Für T-Shirts und Jeans schlagen die Autor*innen zudem Anteile von aus Faser-zu-Faser-Recycling stammenden Fasern in Neuprodukten vor, zum Beispiel zehn Prozent bei Baumwolle oder drei Prozent bei Polyester. Diese Angaben beruhen auf der Markverfügbarkeit und nicht nur auf der technischen Machbarkeit.</p>
<p>Zudem weist die Studie aus, welche politischen Rahmenbedingungen für einen verpflichtenden Rezyklatanteil in Textilien geklärt sein müssen, etwa die Nachverfolgbarkeit.</p>
<p><strong>Vorhandensein besorgniserregender Stoffe</strong></p>
<p>Die Studie empfiehlt die Weitergabe von Informationen zu bestimmten chemischen Stoffen, insbesondere zur Gruppe der besonders besorgniserregenden Stoffe (engl.: substances of very high concern, SVHC), aber auch zu sogenannten Effektchemikalien, die auf dem Textil verbleiben. Voraussetzung ist Wissen über Identität, Menge, Eigenschaften sowie Funktion der eingesetzten Chemikalien entlang des gesamten Produktlebenszyklus – vom Design bis zum Endprodukt.</p>
<p>Prof. Dr. Anett Matthäi von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof betont: „Diese Kombination von Informationen ermöglicht es in der technischen Produktentwicklung, Einfluss auf Produktqualität, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit zu nehmen. Eine ausschließliche Weitergabe von Informationen über gefährliche Stoffe wäre im Sinne nachhaltiger Produkte nicht zielführend.“</p>
<p><strong>Hintergrund zur Studie</strong></p>
<p>Die Studie trägt Vorschläge zur Umsetzung der neuen EU-Ökodesign-Verordnung 2024/1781 bei, wie künftig verbindliche Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Produkten, darunter Textilien, ermöglicht werden können. Ziel ist die Entwicklung eines delegierten Rechtsaktes der EU für Textilien. Die Ergebnisse fließen in die Kommentierung der europäischen Vorstudie des Joint Research Centre (JRC) der EU-Kommission in den weiteren Gesetzgebungsprozess der EU ein.</p>
<p><strong>Originalmeldung:<br />
</strong><a href="https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/nachhaltige-kleidung-im-fokus-neue-studie-legt-oekodesign-vorschlaege-fuer-textilien-vor/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/nachhaltige-kleidung-im-fokus-neue-studie-legt-oekodesign-vorschlaege-fuer-textilien-vor/</a><strong><br />
</strong></p>
<div>
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<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule Niederrhein<br />
Pressesprecher<br />
Tim Wellbrock<br />
+49(0)2151 822-3610<br />
<a href="mailto:tim.wellbrock@hs-niederrhein.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-niederrhein.de</a></p>
</div>
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</div></div></div></div></div>
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		<title>Automatisierung in Unternehmen</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/automatisierung-in-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 07:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[FH Südwestfalen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Fachhochschule Südwestfalen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Automatisierung und Digitalisierung zu beschleunigen. Hebel ist hier das Forschungsprojekt „Konstruktion und Evaluation von Referenzmodellen und –bausteinen zur KI-gestützten Automatisierung von Prozessen“, kurz KEBAP. Das Projekt befindet sich inzwischen [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-24 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-19"><h3>FH Südwestfalen hilft KMUs bei der Beschleunigung von <strong>Automatisierung</strong></h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-25 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-7 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/36be8-kebap.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18843" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/36be8-kebap-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/36be8-kebap-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/36be8-kebap-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/36be8-kebap-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/36be8-kebap.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FH Südwestfalen | Albert Beckmann</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-26 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-27 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-21"><p><strong>Hagen/Soest</strong><strong>, 02. März 2026. </strong>Die Fachhochschule Südwestfalen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Automatisierung und Digitalisierung zu beschleunigen. Hebel ist hier das Forschungsprojekt „Konstruktion und Evaluation von Referenzmodellen und –bausteinen zur KI-gestützten Automatisierung von Prozessen“, kurz KEBAP. Das Projekt befindet sich inzwischen auf der Zielgeraden. Zeit für einen Blick auf das Erreichte.</p>
<p>Kleine und mittlere Unternehmen tun sich oft besonders schwer bei der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen. Genau hier bietet die Fachhochschule Südwestfalen mit dem Forschungsprojekt KEBAP konkrete Unterstützung an. Projektmitarbeiter Peter Alois Francois erklärt: „Den Unternehmen fehlen die Ressourcen, es fehlen häufig Mitarbeitende, Skills, Arbeitszeit oder die neuste und beste Software. Wir versuchen diesen Unternehmen gut nutzbare Bausteine zu bieten, die sie auf ihre Prozesse adaptieren können.“</p>
<p>Wichtig ist, dass die entstandenen Lösungen auf weitere Anwendungsfälle übertragbar sind, damit die teilnehmenden Unternehmen auch langfristig von dem Projekt profitieren. „Mit dem Projekt Kebap geben wir den Unternehmen ein Werkzeug in die Hand, mit dem sie ihre Digitalisierung durch die Wiederverwendbarkeit von Automatisierungskomponenten dauerhaft steigern können“, erklärt Peter Alois Francois. Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen erfolgt dabei praxisnah am konkreten Beispiel. In jedem Partnerunternehmen wurden mehrere Automatisierungen umgesetzt, die langfristig angewendet werden können. Neben den Automatisierungstools zieht so auch zusätzliches Knowhow in die Unternehmen ein. Auch das ist ein wichtiger langfristiger Erfolgsfaktor von Kebap. „Wir wollten in den Unternehmen nachhaltig Digitalisierungserfahrungen aufbauen“, erklärt Peter Alois Francois, „damit wirkt das Wissen auch nach Projektende in den Mitarbeitenden weiter“.</p>
<p>Eines von insgesamt sechs teilnehmenden Unternehmen ist die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH. Hier gibt es gleich mehrere bislang sehr aufwändige Arbeitsprozesse, die durch KI-gestützte Automatisierung vereinfacht werden können. Prokurist Markus Kürpick nennt ein Beispiel: „Das Anmeldemanagement für unsere etwa 120 Veranstaltungen pro Jahr passt perfekt. Das soll schneller, robuster und weniger fehleranfällig werden. Bisher sind die Prozesse sehr zeitintensiv und bieten daher ein hohes Potenzial für Automatisierung, um Mitarbeitende zu entlasten.“ Die an diesem Beispiel erarbeiteten Ergebnisse sollen dann im Unternehmen weiterverwendet werden. Auch hier hat Kürpick bereits eine Idee: „Wir haben Prozesse in der Öffentlichkeitsarbeit, etwa im Social-Media-Marketing. Dort erstellen wir 200 bis 300 Beiträge im Jahr. Das sind arbeitsintensive Prozesse, die sich erstens automatisieren lassen und zweitens auf andere Unternehmen übertragbar sind.“</p>
<p>Wichtig ist Markus Kürpick noch, dass es dabei nicht darum geht, Arbeitsplätze überflüssig zu machen. „Ziel ist es, Mitarbeitende zu entlasten und sie effizienter in ihren eigentlichen Aufgaben zu unterstützen.“</p>
<p><strong>Hintergrund/Förderung</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt „Konstruktion und Evaluation von Referenzmodellen und –bausteinen zur KI-gestützten Automatisierung von Prozessen“, Kurztitel KEBAP, hat eine Laufzeit vom 1.8.2022 bis zum 31.7.2026. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Projekteiter sind Prof. Dr. Andre Coners und Prof. Dr. Ralf Plattfaut</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-swf.de/de/ueber_uns/presse/article_detail_preview_4382.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-swf.de/de/ueber_uns/presse/article_detail_preview_4382.php</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
FH Südwestfalen<br />
Dezernatsleitung Hochschulkommunikation<br />
Christian Klett<br />
+49 (0)2371 566 1029<br />
klett.christian@fh-swf.de</p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Effizient heizen</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/effizient-heizen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 07:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Düsseldorf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hochschule Düsseldorf (HSD) startet gemeinsam mit der Zählerfreunde GmbH ein neues Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung von Home Energy Management Systemen (HEMS). Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines selbstlernenden Gebäudemodells, das das Wärmeverhalten von Häusern vorausschauend auf Basis von Messdaten einschätzt und so [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-28 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-22"><h3>Die HS Düsseldorf entwickelt intelligentes Energiemanagementsystem</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-29 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-8 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="2026-02-23-HEMSTER" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-02-23-HEMSTER.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18836"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-23"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Hochschule Düsseldorf</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-30 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-31 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-24"><p><strong>Düsseldorf, 23. Fabruar 2026.</strong> Die Hochschule Düsseldorf (HSD) startet gemeinsam mit der Zählerfreunde GmbH ein neues Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung von Home Energy Management Systemen (HEMS). Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines selbstlernenden Gebäudemodells, das das Wärmeverhalten von Häusern vorausschauend auf Basis von Messdaten einschätzt und so die Steuerung von Wärmepumpen intelligent anpasst. Das Projekt mit dem Akronym HEMSTER wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund 260.000 Euro gefördert. Der Bewilligungszeitraum läuft von Januar 2026 bis Ende 2027.</p>
<p>„Mit HEMSTER schaffen wir die Grundlage für ein Energiemanagement, das nicht nur reagiert, sondern vorausschauend agiert“, sagt Dr.-Ing. Jens Bockstette, ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Professor für​​​ Energiewandlung und -speicherung am Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Düsseldorf.</p>
<p>„Durch den Einsatz datenbasierter Modelle können Wärmepumpen ihren Betrieb an das tatsächliche thermische Verhalten eines Gebäudes anpassen. Das steigert die Energieeffizienz und reduziert gleichzeitig den Aufwand für Nutzerinnen und Nutzer erheblich“, so der Projektleiter weiter.</p>
<p>Die Wärmepumpe gilt als zentrale Technologie der Energiewende im Gebäudebereich. Ihr Anteil an neu installierten Heizungssystemen wächst stetig, doch die Integration in bestehende Energiesysteme bleibt eine Herausforderung. Besonders im Zusammenspiel mit Photovoltaikanlagen, Speichern und variablen Stromtarifen bietet eine intelligente Steuerung großes Potenzial für Lastverschiebung und Netzstabilisierung. Hier setzt HEMSTER an: Das System lernt aus Sensordaten und Nutzerverhalten, um den Energieeinsatz dynamisch zu optimieren.</p>
<p>Das gemeinsam mit der Zählerfreunde GmbH entwickelte System baut auf der Energiemanagement-Software von Zählerfreunde auf, die bereits heute intelligente Messsysteme und dynamische Stromtarife gesetzeskonform visualisiert. Im Projekt HEMSTER wird diese Lösung gezielt um KI-gestützte Funktionen erweitert, die aus Messdaten vorausschauende Steuerungsentscheidungen ableiten und so eine neue Stufe datenbasierten Energiemanagements ermöglichen.</p>
<p>Über die Zählerfreunde-App können Nutzerinnen und Nutzer steuerbare Verbraucher wie Wallboxen oder PV-Überschussladen einfach integrieren und optimieren – hardwareunabhängig und ohne technische Vorkenntnisse. Neben der Anwendung im privaten Umfeld ist auch eine skalierbare Lösung für Stadtwerke und Energieversorger vorgesehen, inklusive White-Label-Betrieb und Anbindung an gängige ERP-Systeme. Damit trägt das Projekt nicht nur zur Effizienzsteigerung einzelner Gebäude bei, sondern eröffnet neue Geschäftsmodelle im Energiemarkt.</p>
<p>Langfristig will das Forschungsteam zeigen, dass datenbasierte, selbstlernende Modelle einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Energiewende leisten können. Durch die Verknüpfung von vorausschauender Modellierung und intelligentem Energiemanagement entsteht ein System, das sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet – und die Wärmepumpe zum aktiven Element eines flexiblen, dezentralen Energiesystems macht.​​</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://ei.hs-duesseldorf.de/aktuelles/meldungen/projekt-hemster?showarrows=1&amp;sid=vriktpljsaq3gnpp33jpe0yl" target="_blank" rel="noopener">https://ei.hs-duesseldorf.de/aktuelles/meldungen/projekt-hemster?showarrows=1&amp;sid=vriktpljsaq3gnpp33jpe0yl</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule Düsseldorf<br />
Leitung Kommunikation, Pressesprecher<br />
Tim Wellbrock<br />
+49 (0)211 4351 3916<br />
<a href="tim.wellbrock@hs-duesseldorf.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-duesseldorf.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Beton aus der Asche</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/beton-aus-der-asche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 08:02:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18832</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Hausmüllverbrennungsasche auf CO2 trifft, könnte ein neuer Rohstoff für die Baubranche entstehen. Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht daher ein neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Das Endprodukt soll als Ersatzbaustoff im Straßenbau oder in der Betonherstellung verwendet werden. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-32 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-25"><h3>Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-33 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-9 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="web_aufbereitungsanlage" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/web_aufbereitungsanlage.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18833"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-26"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© refer GmbH</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-34 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-35 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-27"><p><strong>Köln, 25. Februar 2026. </strong>Wenn Hausmüllverbrennungsasche auf CO2 trifft, könnte ein neuer Rohstoff für die Baubranche entstehen. Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht daher ein neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Das Endprodukt soll als Ersatzbaustoff im Straßenbau oder in der Betonherstellung verwendet werden.</p>
<p>Jedes Jahr fallen in Deutschland rund sechs Millionen Tonnen Rostasche aus der Verbrennung von Siedlungsabfällen an. Diese werden in spezialisierten Aufbereitungsanlagen behandelt, um Metalle zurückzugewinnen und durch gezielte Sieb- und Sortierschritte zu einer gereinigten Fertigasche zu verarbeiten. „Die darin enthaltenen mineralischen Anteile sind in der Lage, CO2 aufzunehmen und dauerhaft zu binden – die sogenannte Karbonatisierung. Wir möchten in unserem Projekt ein praxisnahes Karbonatisierungsverfahren entwickeln und prüfen, ob sich unser Endprodukt zum Einsatz im Straßenbau oder bei der Betonherstellung eignet“, erläutert Prof. Dr. Björn Siebert vom Institut für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser der TH Köln.</p>
<p><strong>Verschiedene Ansätze in der Versuchsanlage</strong></p>
<p>Dazu soll eine technische Versuchsanlage entstehen, die von den beiden wissenschaftlichen Projektpartnern TH Köln und RWTH Aachen am Entsorgungszentrum Leppe aufgebaut wird. Dieses wird vom Konsortialführer, dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV), in der Nähe von Lindlar betrieben. Als Industriepartnerin stellt die refer GmbH das Ausgangsmaterial, aufbereitete Hausmüllverbrennungsaschen aus ihrer Rostascheaufbereitungsanlage, zur Verfügung.</p>
<p>Die zentrale technische Frage lautet, mit welcher Methode das CO2 am effizientesten in der Asche gebunden werden kann. „Wir verfolgen zwei Ansätze, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile haben: Die Nasskarbonatisierung unter Wasser ermöglicht die Aufnahme von mehr Kohlendioxid, benötigt aber Energie für die anschließende Trocknung. Bei der feuchten Karbonatisierung mit wenig Feuchtigkeit bildet sich auf der Oberfläche der Asche eine relativ dichte, karbonisierte Schicht, sodass weniger CO2 gespeichert wird, da es nicht ins Innere eindringen kann“, so Prof. Dr. Axel Wellendorf vom Institut für Allgemeinen Maschinenbau der TH Köln.</p>
<p><strong>Einsatz im Straßenbau oder in der Betonproduktion</strong></p>
<p>Zunächst testen die Partner unterschiedliche Karbonatisierungsverfahren und bauen dafür eine flexible, praxisnahe Versuchsanlage auf, mit der sich die Prozesse unter möglichst realistischen Bedingungen einstellen und vergleichen lassen. Anschließend rückt die Anwendung des gewonnenen Materials in den Fokus: „Unser Ziel ist es, Rohstoffe zu substituieren, die sonst unter großem Energieeinsatz gewonnen werden. In ungebundener Form könnte unsere karbonatisierte Asche zum Beispiel Kies oder Sand im Straßenbau oder bei Erdbaumaßnahmen ersetzen“, sagt Siebert.</p>
<p>Parallel prüfen die Forschenden das Potenzial für die CO2-intensive Betonherstellung. Hier könnte die Asche als Bindemittel wirken. Voraussetzung für diesen Einsatzzweck ist eine definierte, gleichbleibende Materialqualität. Daher werden im Projekt auch Versuche zur weiteren Aufbereitung oder sortenreinen Zerkleinerung durchgeführt. „Wenn es uns gelingt, karbonatisierte Asche zur Verfügung zu stellen, die den entsprechenden Normen und Umweltanforderungen entspricht, wäre dies ein wichtiger Schritt für die Kreislaufwirtschaft und den Klimaschutz“, betont Wellendorf.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Vorhaben KARMA (Karbonatisierung von Müllverbrennungsaschen) konnte sich im Förderwettbewerb „CCU-Modellregionen NRW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie durchsetzen und erhält bis Mitte 2028 gut eine Million Euro. Unter CCU versteht man Carbon Capture and Utilization, also die Abscheidung und Nutzung von CO₂.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/beton-aus-der-asche_133902.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/beton-aus-der-asche_133902.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Inklusives Onboarding</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/inklusives-onboarding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital und nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Ruhr West]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit KI-InnOMATiV startet ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das den Einstieg neuer Mitarbeitender in öffentlichen Verwaltungen erleichtern soll, insbesondere dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen gemeinsam arbeiten. Zusammen mit Praxispartnern entwickelt das Projekt ein intelligentes Onboarding-Assistenzsystem, das [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-36 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-28"><h3>Erprobung eines KI‑Assistenzsystems für inklusives Onboarding in Verwaltungen</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-37 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-10 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="a5cc44a2d76a-2026-02-24-Projektstart-KI-InnOMATiV-Hochschule-Ruhr-West" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/02/a5cc44a2d76a-2026-02-24-Projektstart-KI-InnOMATiV-Hochschule-Ruhr-West.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18799"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-29"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Hochschule Ruhr West</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-38 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-39 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-30"><p><strong>Mülheim an der Ruhr, 26. Februar 2026. </strong>KI‑InnOMATiV ist ein Verbundprojekt zur Entwicklung und Erprobung eines KI‑gestützten Assistenzsystems für inklusives Onboarding in Verwaltungen. Im Mittelpunkt stehen Mixed‑Ability‑Teams, barrierearme Gestaltung, praxistaugliche Integration in bestehende Systeme sowie verantwortungsvolle KI‑Leitplanken zu Datenschutz, IT‑Sicherheit und Transparenz.</p>
<p>Mit <strong>KI-InnOMATiV</strong> startet ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das den Einstieg neuer Mitarbeitender in öffentlichen Verwaltungen erleichtern soll, insbesondere dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen gemeinsam arbeiten. Zusammen mit Praxispartnern entwickelt das Projekt ein intelligentes Onboarding-Assistenzsystem, das Informationen, Rollen und Arbeitsschritte verständlich bündelt, im Arbeitsalltag situativ unterstützt und so Barrieren abbaut.</p>
<p>Gutes <strong>Onboarding</strong> bedeutet dabei mehr als nur Fachwissen und Prozesse zu vermitteln. Es geht auch um Orientierung, Sicherheit und gelingende Zusammenarbeit. Neue Mitarbeitende bringen unterschiedliche Vorerfahrungen, Stärken und Lernwege mit. Gleichzeitig prägen Teams, Führung und Ansprechpersonen den Einstieg, durch klare Erwartungen, verlässliche Kommunikation und passende Unterstützung. KI-InnOMATiV setzt deshalb bewusst bei den Bedarfen der Zielgruppen an und entwickelt Lösungen, die nicht nur einzelnen Gruppen helfen, sondern den Einstieg für alle erleichtern, indem sie Verständlichkeit, Struktur und Passung im Arbeitsalltag verbessern.</p>
<p>Öffentliche Verwaltungen stehen bei der Einarbeitung vor einer doppelten Herausforderung: Viele Abläufe sind komplex, Wissen liegt an unterschiedlichen Stellen, und die IT-Landschaft ist oft historisch gewachsen. Gleichzeitig sollen Einarbeitungen barrierearm, zielgruppengerecht und praxistauglich gelingen. KI-InnOMATiV betrachtet Onboarding als durchgängigen Prozess, von der ersten Orientierung über das Lernen am Arbeitsplatz bis hin zur sicheren Durchführung wiederkehrender Aufgaben.</p>
<p>Dazu verbindet das Projekt mehrere technische Bausteine: Eine intelligente Assistenz beantwortet Fragen, führt durch Arbeitsschritte. Zudem wird das System an vorhandene Lern- und Wissensangebote angebunden. Um Unterstützung genau dann zu geben, wenn sie gebraucht wird, werden typische Abläufe in einem konkreten webbasierten Verwaltungssystem analysiert. Auf dieser Grundlage kann das System passende Hinweise direkt im Arbeitskontext anbieten, zum Beispiel als kurze Erklärungen oder Hervorhebungen im Bildschirm.</p>
<p><em><strong>„Wir wollen Onboarding in Verwaltungen so gestalten, dass es im Arbeitsalltag wirklich hilft: verständlich, barrierearm und anschlussfähig an bestehende Prozesse. KI dient dabei als Assistenz, sie strukturiert Wissen, macht Abläufe nachvollziehbarer und unterstützt Menschen dabei, sicher in neue Aufgaben zu finden.“</strong></em><br />
<em><strong>Aysegül Dogangün, Projektleitung/Koordination, Hochschule Ruhr West (HRW)</strong></em></p>
<p>Ein zentrales Qualitätskriterium ist die Barrierefreiheit. Die Oberfläche und die Bedienung des Assistenzsystems werden von Anfang an so entwickelt, dass sie auch bei unterschiedlichen Voraussetzungen gut nutzbar sind. Orientierung geben dabei etablierte Standards. Ob die Lösungen im Alltag wirklich funktionieren, wird in mehreren Entwicklungsrunden gemeinsam mit Nutzenden geprüft und schrittweise verbessert.</p>
<p>Das Projekt verbindet dafür Bedarfserhebung, gemeinsame Gestaltung und technische Entwicklung. In Verwaltungen werden Arbeitskontexte und typische Einstiegswege analysiert, um konkrete Anforderungen abzuleiten. Aufbauend darauf entstehen Prototypen, die in realistischen Situationen erprobt werden. Aus den Ergebnissen werden nicht nur Softwarebausteine entwickelt, sondern auch Materialien, die die Einführung erleichtern, etwa Leitfäden, Schulungen und Formate für den Transfer in andere Bereiche.</p>
<p><strong><em>„Inklusion zeigt sich nicht in einem Symbol, sondern in der Nutzbarkeit: Wenn unterschiedliche Unterstützungsbedarfe früh im Design berücksichtigt werden, werden digitale Werkzeuge für alle besser. Genau dafür steht unser Co‑Design‑Ansatz.“</em></strong><br />
<strong><em>Helen Rademakers, Inklusive Beteiligung, PIKSL</em></strong></p>
<p>Die Lösung soll so entwickelt werden, dass sie sich in unterschiedliche webbasierte Anwendungen der Verwaltung integrieren lässt. Verwaltungen sollen damit nicht von einem einzelnen System abhängig sein, sondern das Assistenzsystem schrittweise in bestehende Arbeitsumgebungen übernehmen können. Damit der Einsatz in der Praxis gelingt, entstehen begleitend leicht nutzbare Materialien, etwa Leitfäden und Schulungen.</p>
<p>Datenschutz und verantwortungsvolle Nutzung werden dabei nicht nachträglich „aufgesetzt“, sondern von Beginn an mitgedacht. Das Projekt erarbeitet ein eigenes Datenschutzkonzept, setzt auf Datensparsamkeit und klare Regeln für den Umgang mit sensiblen Inhalten. Außerdem soll jederzeit nachvollziehbar sein, wann das System eine Empfehlung gibt und wie diese im Arbeitskontext geprüft werden kann.</p>
<p><em><strong>„Datenschutz, IT‑Sicherheit und Transparenz sind bei KI‑Assistenz nicht ‚nice to have‘, sondern Voraussetzung. Wir helfen, Leitplanken so zu setzen, dass Pilotierungen sicher möglich sind, ohne die Zusammenarbeit auszubremsen.“</strong></em><br />
<em><strong>Marius Sharma, IT‑Security/Architektur, Adnexxus GmbH</strong></em></p>
<p><strong>Partner im Konsortium</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hochschule Ruhr West</strong> (HRW): Verbundkoordination, menschzentrierte Technikentwicklung, UX/Accessibility, wissenschaftliche Begleitung.</li>
<li><strong>Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen</strong> (HSPV NRW): Verwaltungskontext, Feldzugang, Transfer in Praxis und Ausbildung.</li>
<li><strong>Technische Universität Dortmund</strong> (TU): Forschung zu Teilhabe/Arbeit, Evaluation inklusiver Wirkungen.</li>
<li><strong>Technische Hochschule Ostwestfalen‑Lippe</strong> (TH OWL): KI-gestützte Informationssysteme, Modellierung, Process Mining, große Sprachmodelle, erklärbare KI.</li>
<li><strong>fabbrain Software GmbH</strong>: Softwareentwicklung und Integration.</li>
<li><strong>Adnexxus GmbH</strong>: Systemarchitektur, Datenschutz/IT‑Sicherheit.</li>
</ul>
<p>Das Projekt ist auf 36 Monate angelegt und wird im Rahmen von EFRE/JTF‑Programm NRW 2021–2027 | NEXT.IN.NRW gefördert.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hochschule-ruhr-west.de/news/news_2026/projektstart-ki-innomativ" target="_blank" rel="noopener">https://www.hochschule-ruhr-west.de/news/news_2026/projektstart-ki-innomativ</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule Ruhr West<br />
Frank-Rafael Boullón<br />
Leiter des Teams Hochschulmarketing und Kommunikation<br />
<a href="mailto:frank-rafael.boullon@hs-ruhrwest.de" target="_blank" rel="noopener">frank-rafael.boullon@hs-ruhrwest.de</a><br />
Tel.: +49 208 882 54 250</p>
</div></div></div></div></div>
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