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	<title>Energie &amp; Ressourcen Archive - Hochschulnetzwerk NRW</title>
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		<title>Energiewende im Quartier mithilfe von Open-Source-Tool</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/energiewende-im-quartier-mithilfe-von-open-source-tool/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:41:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[FH Münster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie gelingt die Energiewende dort, wo sie ganz konkret spürbar wird – in Städten und Quartieren? Wer entscheidet, wo Wärmenetze entstehen, wie Strom und Wärme intelligent zusammenspielen und welche Geschäftsmodelle sich wirklich lohnen? Genau hier setzt ein neues Forschungsprojekt [der FH Münster] an: OS-LOTSE [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h3>Aus der Praxis, für die Praxis. OS-LOTSE macht Stadtwerke zu Treibern der Energiewende</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="680" title="© OS-LOTSE/Stadtwerke Gronau" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/7a72ce5b49b84c9d2cc7354fa3e5bcd1.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18912" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/7a72ce5b49b84c9d2cc7354fa3e5bcd1-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/7a72ce5b49b84c9d2cc7354fa3e5bcd1-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/7a72ce5b49b84c9d2cc7354fa3e5bcd1-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/7a72ce5b49b84c9d2cc7354fa3e5bcd1-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/7a72ce5b49b84c9d2cc7354fa3e5bcd1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© OS-LOTSE/Stadtwerke Gronau</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p><strong>Münster, den 07. April 2026. </strong> Wie gelingt die Energiewende dort, wo sie ganz konkret spürbar wird – in Städten und Quartieren? Wer entscheidet, wo Wärmenetze entstehen, wie Strom und Wärme intelligent zusammenspielen und welche Geschäftsmodelle sich wirklich lohnen? Genau hier setzt ein neues Forschungsprojekt unserer Hochschule an: OS-LOTSE – das steht für „Open-Source-Tool für die lokale Optimierung und Transformation sektorgekoppelter Energiesysteme“. Das Forschungsteam von Prof. Dr. Peter Vennemann entwickelt ein neues Open-Source-Tool, das Stadtwerken helfen soll, die Energiewende vor Ort selbst aktiv zu steuern. Projektpartner sind die Hochschule Emden/Leer, die Stadtwerke Gronau und die Stadtwerke Westmünsterland.</p>
<p>„Die Energiewende in Städten und Quartieren zählt zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Klassische, einmalig beauftragte Studien reichen dafür längst nicht mehr aus – gefragt sind dynamische, anpassbare Werkzeuge, die technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte zusammenbringen“, fast Jan Tockloth, Ingenieur im Projektteam von Prof. Vennemann, das Ziel des Vorhabens zusammen. Stadtwerke stehen deshalb im Zentrum des Projektes: Die Betreiber*innen kennen ihre Quartiere, verfügen über die relevanten Daten und treffen täglich Entscheidungen, die die Entwicklung vor Ort prägen. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen an Stadtwerke rasant zu, da ständig neue Vorgaben, neue Technologien, neue Geschäftsmodelle dazukommen werden.</p>
<p>Hier hakt OS-LOTSE ein und soll zum praktischen Navigationsinstrument werden. Per Open-Source-Software wird die energetische Infrastruktur des Stadtwerks abgebildet. Im Anschluss können verschiedene Szenarien betrachtet und das Energiesystem gezielt optimiert werden. Da sich das System laufend anpassen lässt, können Stadtwerke ihre Planung kontinuierlich weiterentwickeln und auf neue Anforderungen reagieren. Außerdem soll das Tool eine solide Entscheidungsbasis für anstehende Investitionen bieten.<br />
Am Ende steht, dass Stadtwerke die Quartiersplanung selbstbewusst in die eigene Hand nehmen und entsprechendes Know-how im eigenen Haus aufbauen können.</p>
<p>Technische Grundlage von OS-LOTSE ist der an unserer Hochschule entwickelte Spreadsheet Energy System Model Generator (SESMG) – ein Optimierungstool, mit dem urbane, sektorgekoppelte Energiesysteme modelliert und über Sektoren hinweg optimiert werden können. Der SESMG ist wissenschaftlich erprobt und wurde bereits in mehreren Praxisstudien eingesetzt – bislang aber vor allem im wissenschaftlichen Kontext.</p>
<p>OS-LOTSE macht nun den nächsten Schritt. „Wir entwickeln den SESMG zu einem leicht nutzbaren Praxistool weiter, damit er in die Workflows der Stadtwerke integriert werden kann. Also richtet sich das Tool später gezielt an die Anwender*innen in den Stadtwerken, nicht mehr nur an Forscher*innen“, so Franziska Koert, ebenfalls vom Team Vennemann. Die Stadtwerke könnten damit selbst maßgeschneiderte Geschäftsmodelle für die Strom- und Wärmeversorgung entwickeln.</p>
<p>Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und Anfang Dezember 2025 gestartet. „Das Projekt lebt von den Erfahrungen der Stadtwerke aus den unterschiedlichen Quartieren. Deshalb sind weitere Stadtwerke eingeladen sich einzubringen“, sagt Ingenieurin Koert. Wer Interesse am Mitwirken oder einem Austausch hat, kann sich gerne direkt bei Franziska Koert oder dem Forschungsteam von Prof. Vennemann an unserer Hochschule melden. Die Kontaktdaten finden Interessierte unter fh.ms/TeamVennemann.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-muenster.de/de/ueber-uns/newsroom/news/egu/open-source-tool-macht-stadtwerke-fit-fuer-die-energiewende-im-quartier" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-muenster.de/de/ueber-uns/newsroom/news/egu/open-source-tool-macht-stadtwerke-fit-fuer-die-energiewende-im-quartier</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
FH Münster<br />
Pressesprecherin<br />
Katharina Kipp M.A.<br />
+49 (0)251 83 64090<br />
<a href="mailto:katharina.kipp@fh-muenster.de" target="_blank" rel="noopener">katharina.kipp@fh-muenster.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Heiße Luft – und das klimaneutral</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/heisse-luft-und-das-klimaneutral/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:11:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[FH Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Wir wollen der erste CO2-freie Betrieb der Bergbaubranche in Deutschland werden”, sagt Bernhard Russel, Geschäftsführer der Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH. [...] Ein Forschungspartner ist Prof. Dr. Uwe Feuerriegel vom Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><h3>Projekt HySand der FH Aachen: Klimaneutrale Prozesswärme für Trocknung von Quarzsand</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© FH Aachen | Arnd Gottschalk" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026_03_24_HySand_Arnd_Gottschalk_IMG_0309_Kopie_2_589580ada6.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18904" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026_03_24_HySand_Arnd_Gottschalk_IMG_0309_Kopie_2_589580ada6-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026_03_24_HySand_Arnd_Gottschalk_IMG_0309_Kopie_2_589580ada6-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026_03_24_HySand_Arnd_Gottschalk_IMG_0309_Kopie_2_589580ada6-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026_03_24_HySand_Arnd_Gottschalk_IMG_0309_Kopie_2_589580ada6-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026_03_24_HySand_Arnd_Gottschalk_IMG_0309_Kopie_2_589580ada6.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FH Aachen | Arnd Gottschalk</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><p><strong>Aachen, den 23. März 2026. </strong></p>
<p>“Wir wollen der erste CO2-freie Betrieb der Bergbaubranche in Deutschland werden”, sagt Bernhard Russel, Geschäftsführer der Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH. Zu diesem Zweck arbeitet das Herzogenrather Unternehmen eng mit Wissenschaftseinrichtungen der Region zusammen. Ein entscheidender Baustein ist die Quarzsandtrocknungsanlage, die im Rahmen des Verbundforschungsprojekts HySand mit klimaneutraler Prozesswärme betrieben werden soll. Ein Forschungspartner ist Prof. Dr. Uwe Feuerriegel vom Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen.</p>
<p><strong>Prozesstemperatur von bis zu 800 Grad Celsius</strong></p>
<p>Im Prinzip funktioniert die Anlage wie ein Wäschetrockner: Der noch feuchte Quarzsand wird in ein Drehrohr gefüllt, von der Stirnseite wird bis zu 800 Grad Celsius heiße Luft eingeblasen. Bei der Befüllung hat der Sand einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 5 Prozent, am Ende rieselt er mit 0,1 Prozent Wassergehalt aus der Anlage. Dieser sogenannte Drehrohrofen ist insgesamt rund 12 Meter lang und etwa vier Meter hoch, pro Stunde können 18 Tonnen Sand getrocknet werden.</p>
<p><strong>Auf Tausende anderer Anlagen übertragbar</strong></p>
<p>“Bislang wird die heiße Luft mit einem Ölbrenner erzeugt”, erläutert Prof. Feuerriegel. Im Rahmen des Verbundforschungsprojekts HySand soll dieser energieintensive Industrieprozess durch eine klimaneutrale Alternative ersetzt werden. Untersucht werden elektrische Power-to-Heat-Konzepte, wasserstoffbasierte Prozesswärme sowie thermische Energiespeicher; Ziel ist es, die Ansätze systematisch miteinander zu kombinieren. Am Ende soll ein technisch robuster und wirtschaftlich tragfähiger Prozess zur Bereitstellung klimaneutraler Hochtemperaturwärme stehen. Prof. Feuerriegel betont: “Im Prinzip kann man das Verfahren auf Tausende Industrieanlagen verschiedener Branchen übertragen.” Nach Schätzungen des Umweltbundesamts macht Wärme mehr als 50 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei die sogenannte Prozesswärme – also die Energie, die in der Industrie für technische Verfahren wie Trocknung, Schmelzen oder Dampferzeugung verwendet wird.</p>
<p><strong>Einsatz in der Gießereiindustrie</strong></p>
<p>Ein großer Teil der Produkte des Herzogenrather Unternehmens findet Verwendung in der Gießereiindustrie. Hier wird besonders feiner und reiner Quarzsand benötigt. Nach der Förderung in den Tagebauen wird das Wasser-Sand-Gemisch aufbereitet, wobei das Material je nach Zusammensetzung und Körnigkeit “klassiert” wird. Weitere Einsatzzwecke für die Nivelsteiner Produkte sind Spiel- und Reitplätze, die Betonherstellung sowie chemische Produktionsprozesse. Die Unternehmensgeschichte reicht bis ins Jahr 1904 zurück. An gleicher Stelle wurden aber bereits zur Römerzeit Bodenschätze abgebaut, auch beim Aachener Dom wurden Steine aus dieser Gegend verbaut.</p>
<p><strong>Enge Verzahnung mit der Praxis</strong></p>
<p>Ein wesentliches Merkmal des Projekts HySand ist der Verbundcharakter: Wissenschaftliche Modellierung, Simulation und Methodikentwicklung werden eng mit der industriellen Anwendung verzahnt. So soll sichergestellt werden, dass die Konzepte sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch umsetzbar sind. Die Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH in Herzogenrath stellt die industrielle Demonstrationsanlage, reale Betriebsdaten und die erneuerbare Energieinfrastruktur für die Umsetzung und Validierung der klimaneutralen Quarzsandtrocknung bereit. Das Projekt hat in der ersten Phase einen finanziellen Umfang von rund 600.000 Euro, 150.000 Euro entfallen auf die FH Aachen.</p>
<p><strong>Lehre wird einbezogen</strong></p>
<p>Für Uwe Feuerriegel ist das Projekt ein Musterbeispiel, wie praxisnahe Forschung und Lehre im Schulterschluss mit der Wirtschaft Früchte tragen kann. “Wir haben hier bereits einige Praxisprojekte und Bachelorarbeiten mit unseren Studierenden durchgeführt”, erzählt er. Regelmäßig bietet er das Fachkolloquium Energietechnik an. Bei der letzten Auflage im September 2025 diente die Anlage in Herzogenrath als Praxisbeispiel, das die Teilnehmenden – Studierende, Alumni und Firmenvertreter:innen – gemeinsam diskutierten. “Es ist mir ein persönliches Anliegen, in meinem Fachgebiet Thermische Energietechnik einen Beitrag zur Wärme- und Energiewende zu leisten”, betont er. Dazu tragen auch die Bücher zur Verfahrens- und Energietechnik bei, die er im Springer-Verlag veröffentlicht hat.</p>
<p><strong>Projektpartner und Förderung</strong></p>
<p>HySand ist Teil des Helmholtz-Clusters Wasserstoff HC-H2. Das Cluster trägt dazu bei, das Rheinische Revier zu einer Modellregion für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln. Das Institute for a sustainable Hydrogen Economy (IHE) des Forschungszentrums Jülich koordiniert die Aktivitäten des Clusters. Weitere beteiligte Partner sind die RWTH Aachen, die FH Aachen und die DTG GmbH Development &amp; Technology aus Niederzier. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert HySand mit 593.000 Euro. Die Ergebnisse der Vorstudie sollen Mitte 2027 vorliegen.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-aachen.de/newsroom/artikel/heisse-luft-und-das-klimaneutral?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=2&amp;tx_news_pi1%5Bsearch%5D%5BfilterTimestamp%5D=&amp;cHash=ce6b2d5cd5442bd9da2139097b26fa6f" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-aachen.de/newsroom/artikel/heisse-luft-und-das-klimaneutral?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=2&amp;tx_news_pi1%5Bsearch%5D%5BfilterTimestamp%5D=&amp;cHash=ce6b2d5cd5442bd9da2139097b26fa6f</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
FH Aachen<br />
Mitarbeiter Presseabteilung<br />
Arnd Gottschalk<br />
+49 (0)241 6009 51090<br />
<a href="mailto:gottschalk@fh-aachen.de" target="_blank" rel="noopener">gottschalk@fh-aachen.de</a></div>
</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hn-nrw.de/heisse-luft-und-das-klimaneutral/">Heiße Luft – und das klimaneutral</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hn-nrw.de">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Förderbewilligung erteilt: Projektstart „WärmeEngel&#8221;</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/foerderbewilligung-erteilt-projektstart-waermeengel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 07:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18890</guid>

					<description><![CDATA[<p>Überschüssige Wärme sinnvoll nutzen und das Klima schützen: das ist das Prinzip des „WärmeEngels“. Ziel des Projekts ist es, die Abwärme aus den mit Deponie- und Biogas betriebenen Blockheizkraftwerken am Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar nutzbar [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Projekt „WärmeEngel“ startet im Oberbergischen Kreis</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© Adobe Stock | stockpro | KI generiert" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18891" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Adobe Stock | stockpro</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Köln, 11. März 2026. </strong>Überschüssige Wärme sinnvoll nutzen und das Klima schützen: das ist das Prinzip des „WärmeEngels“. Ziel des Projekts ist es, die Abwärme aus den mit Deponie- und Biogas betriebenen Blockheizkraftwerken am Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar nutzbar zu machen und mit Hilfe eines innovativen Speichersystems zu transportieren. Dieses soll zur Beheizung des Berufskollegs Dieringhausen in Gummersbach eingesetzt werden, mit dem Ziel, die CO2-Emissionen öffentlicher Gebäude zu reduzieren.</p>
<p>WärmeEngel funktioniert nach dem Prinzip von Taschenwärmern: Wärme wird in mobilen Latentwärmespeichern aufgenommen, per LKW transportiert und vor Ort in die Heizsysteme eingespeist. Im Rahmen des Demonstrationsprojekts soll das Berufskolleg Dieringhausen dann größtenteils mit grüner Wärme versorgt werden. Mit einem jährlichen Wärmebedarf von 910.000 kWh gehört es zu den größten öffentlichen Wärmeverbrauchern im Oberbergischen Kreis. Das Berufskolleg liegt rund 16 Kilometer vom Entsorgungszentrum Leppe entfernt.</p>
<p>„Jetzt, da die Förderung steht, können wir den WärmeEngel offiziell starten. Unser Ziel ist klar: wir wollen zeigen, wie mobile Energielösungen im ländlichen Raum funktionieren und gleichzeitig den CO2-Ausstoß öffentlicher Gebäude deutlich senken.“, sagt Frank Herhaus, Dezernent für Planung, Regionalentwicklung und Umwelt des Oberbergischen Kreises.</p>
<p>Der Bergische Abfallwirtschaftsverband übernimmt die Bereitstellung der Abwärme, die Beladung der mobilen Speicher am Entsorgungszentrum Leppe sowie die komplette Logistik des Wärmetransports. „Die Förderzusage bestätigt: Unsere überschüssige Abwärme kann jetzt gezielt genutzt werden. Wir bringen Energie genau dorthin, wo Sie gebraucht wird. Ein wichtiger Beitrag für die regionale Energiewende“, sagt Elena Eßer vom BAV.</p>
<p>Die TH Köln ist für die Entwicklung der Mess- und Bewertungskonzepte verantwortlich. Dazu zählen die Implementierung der Messtechnik an Wärmequelle und -senke, die Datenauswertung sowie die anschließende energetische Gesamtbewertung des Systems. „Mit der Bewilligung können wir nun zeigen, dass klimaneutrale Wärme auch ohne klassische Wärmenetzte bereitgestellt werden kann – ein innovatives Modell für ländliche Regionen“, so Prof. Dr. Thorsten Schneiders von der TH Köln.</p>
<p>Nach erfolgter Förderbewilligung wird aktuell ein Ingenieurbüro beauftragt, um die notwendigen baulichen Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Der offizielle Projektstart ist der 1. März 2026, die baulichen Maßnahmen am Entsorgungszentrum Leppe und am Berufskolleg Dieringhausen sollen bis Mitte nächsten Jahres realisiert werden. Damit kann der WärmeEngel als mobiles Wärmetransportsystem nun offiziell ins Rollen kommen.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Projekt WärmeEngel findet im Rahmen der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand im Förderaufruf „Das Beste aus beiden Welten – klimagerechte, urbane Energielösungen“ statt und trägt dazu bei, Energielösungen für den ländlichen Raum praktisch umzusetzen. Das gemeinsame Vorhaben des Oberbergischen Kreises, des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands (BAV) und der TH Köln umfasst rund 1,5 Millionen Euro. Nach erfolgreicher Antragstellung wurde hierfür ein Zuwendungsbescheid aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erteilt. Die Förderung beträgt 80% und wird von der Europäischen Union sowie dem Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/projekt-waermeengel-startet-im-oberbergischen-kreis_134309.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/projekt-waermeengel-startet-im-oberbergischen-kreis_134309.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Effizient heizen</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/effizient-heizen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 07:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Düsseldorf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18835</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hochschule Düsseldorf (HSD) startet gemeinsam mit der Zählerfreunde GmbH ein neues Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung von Home Energy Management Systemen (HEMS). Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines selbstlernenden Gebäudemodells, das das Wärmeverhalten von Häusern vorausschauend auf Basis von Messdaten einschätzt und so [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3>Die HS Düsseldorf entwickelt intelligentes Energiemanagementsystem</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="2026-02-23-HEMSTER" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-02-23-HEMSTER.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18836"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Hochschule Düsseldorf</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12"><p><strong>Düsseldorf, 23. Fabruar 2026.</strong> Die Hochschule Düsseldorf (HSD) startet gemeinsam mit der Zählerfreunde GmbH ein neues Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung von Home Energy Management Systemen (HEMS). Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines selbstlernenden Gebäudemodells, das das Wärmeverhalten von Häusern vorausschauend auf Basis von Messdaten einschätzt und so die Steuerung von Wärmepumpen intelligent anpasst. Das Projekt mit dem Akronym HEMSTER wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund 260.000 Euro gefördert. Der Bewilligungszeitraum läuft von Januar 2026 bis Ende 2027.</p>
<p>„Mit HEMSTER schaffen wir die Grundlage für ein Energiemanagement, das nicht nur reagiert, sondern vorausschauend agiert“, sagt Dr.-Ing. Jens Bockstette, ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Professor für​​​ Energiewandlung und -speicherung am Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Düsseldorf.</p>
<p>„Durch den Einsatz datenbasierter Modelle können Wärmepumpen ihren Betrieb an das tatsächliche thermische Verhalten eines Gebäudes anpassen. Das steigert die Energieeffizienz und reduziert gleichzeitig den Aufwand für Nutzerinnen und Nutzer erheblich“, so der Projektleiter weiter.</p>
<p>Die Wärmepumpe gilt als zentrale Technologie der Energiewende im Gebäudebereich. Ihr Anteil an neu installierten Heizungssystemen wächst stetig, doch die Integration in bestehende Energiesysteme bleibt eine Herausforderung. Besonders im Zusammenspiel mit Photovoltaikanlagen, Speichern und variablen Stromtarifen bietet eine intelligente Steuerung großes Potenzial für Lastverschiebung und Netzstabilisierung. Hier setzt HEMSTER an: Das System lernt aus Sensordaten und Nutzerverhalten, um den Energieeinsatz dynamisch zu optimieren.</p>
<p>Das gemeinsam mit der Zählerfreunde GmbH entwickelte System baut auf der Energiemanagement-Software von Zählerfreunde auf, die bereits heute intelligente Messsysteme und dynamische Stromtarife gesetzeskonform visualisiert. Im Projekt HEMSTER wird diese Lösung gezielt um KI-gestützte Funktionen erweitert, die aus Messdaten vorausschauende Steuerungsentscheidungen ableiten und so eine neue Stufe datenbasierten Energiemanagements ermöglichen.</p>
<p>Über die Zählerfreunde-App können Nutzerinnen und Nutzer steuerbare Verbraucher wie Wallboxen oder PV-Überschussladen einfach integrieren und optimieren – hardwareunabhängig und ohne technische Vorkenntnisse. Neben der Anwendung im privaten Umfeld ist auch eine skalierbare Lösung für Stadtwerke und Energieversorger vorgesehen, inklusive White-Label-Betrieb und Anbindung an gängige ERP-Systeme. Damit trägt das Projekt nicht nur zur Effizienzsteigerung einzelner Gebäude bei, sondern eröffnet neue Geschäftsmodelle im Energiemarkt.</p>
<p>Langfristig will das Forschungsteam zeigen, dass datenbasierte, selbstlernende Modelle einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Energiewende leisten können. Durch die Verknüpfung von vorausschauender Modellierung und intelligentem Energiemanagement entsteht ein System, das sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet – und die Wärmepumpe zum aktiven Element eines flexiblen, dezentralen Energiesystems macht.​​</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://ei.hs-duesseldorf.de/aktuelles/meldungen/projekt-hemster?showarrows=1&amp;sid=vriktpljsaq3gnpp33jpe0yl" target="_blank" rel="noopener">https://ei.hs-duesseldorf.de/aktuelles/meldungen/projekt-hemster?showarrows=1&amp;sid=vriktpljsaq3gnpp33jpe0yl</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule Düsseldorf<br />
Leitung Kommunikation, Pressesprecher<br />
Tim Wellbrock<br />
+49 (0)211 4351 3916<br />
<a href="tim.wellbrock@hs-duesseldorf.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-duesseldorf.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Beton aus der Asche</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/beton-aus-der-asche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 08:02:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18832</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Hausmüllverbrennungsasche auf CO2 trifft, könnte ein neuer Rohstoff für die Baubranche entstehen. Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht daher ein neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Das Endprodukt soll als Ersatzbaustoff im Straßenbau oder in der Betonherstellung verwendet werden. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hn-nrw.de/beton-aus-der-asche/">Beton aus der Asche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hn-nrw.de">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-16 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3>Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="web_aufbereitungsanlage" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/03/web_aufbereitungsanlage.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18833"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© refer GmbH</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p><strong>Köln, 25. Februar 2026. </strong>Wenn Hausmüllverbrennungsasche auf CO2 trifft, könnte ein neuer Rohstoff für die Baubranche entstehen. Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht daher ein neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Das Endprodukt soll als Ersatzbaustoff im Straßenbau oder in der Betonherstellung verwendet werden.</p>
<p>Jedes Jahr fallen in Deutschland rund sechs Millionen Tonnen Rostasche aus der Verbrennung von Siedlungsabfällen an. Diese werden in spezialisierten Aufbereitungsanlagen behandelt, um Metalle zurückzugewinnen und durch gezielte Sieb- und Sortierschritte zu einer gereinigten Fertigasche zu verarbeiten. „Die darin enthaltenen mineralischen Anteile sind in der Lage, CO2 aufzunehmen und dauerhaft zu binden – die sogenannte Karbonatisierung. Wir möchten in unserem Projekt ein praxisnahes Karbonatisierungsverfahren entwickeln und prüfen, ob sich unser Endprodukt zum Einsatz im Straßenbau oder bei der Betonherstellung eignet“, erläutert Prof. Dr. Björn Siebert vom Institut für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser der TH Köln.</p>
<p><strong>Verschiedene Ansätze in der Versuchsanlage</strong></p>
<p>Dazu soll eine technische Versuchsanlage entstehen, die von den beiden wissenschaftlichen Projektpartnern TH Köln und RWTH Aachen am Entsorgungszentrum Leppe aufgebaut wird. Dieses wird vom Konsortialführer, dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV), in der Nähe von Lindlar betrieben. Als Industriepartnerin stellt die refer GmbH das Ausgangsmaterial, aufbereitete Hausmüllverbrennungsaschen aus ihrer Rostascheaufbereitungsanlage, zur Verfügung.</p>
<p>Die zentrale technische Frage lautet, mit welcher Methode das CO2 am effizientesten in der Asche gebunden werden kann. „Wir verfolgen zwei Ansätze, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile haben: Die Nasskarbonatisierung unter Wasser ermöglicht die Aufnahme von mehr Kohlendioxid, benötigt aber Energie für die anschließende Trocknung. Bei der feuchten Karbonatisierung mit wenig Feuchtigkeit bildet sich auf der Oberfläche der Asche eine relativ dichte, karbonisierte Schicht, sodass weniger CO2 gespeichert wird, da es nicht ins Innere eindringen kann“, so Prof. Dr. Axel Wellendorf vom Institut für Allgemeinen Maschinenbau der TH Köln.</p>
<p><strong>Einsatz im Straßenbau oder in der Betonproduktion</strong></p>
<p>Zunächst testen die Partner unterschiedliche Karbonatisierungsverfahren und bauen dafür eine flexible, praxisnahe Versuchsanlage auf, mit der sich die Prozesse unter möglichst realistischen Bedingungen einstellen und vergleichen lassen. Anschließend rückt die Anwendung des gewonnenen Materials in den Fokus: „Unser Ziel ist es, Rohstoffe zu substituieren, die sonst unter großem Energieeinsatz gewonnen werden. In ungebundener Form könnte unsere karbonatisierte Asche zum Beispiel Kies oder Sand im Straßenbau oder bei Erdbaumaßnahmen ersetzen“, sagt Siebert.</p>
<p>Parallel prüfen die Forschenden das Potenzial für die CO2-intensive Betonherstellung. Hier könnte die Asche als Bindemittel wirken. Voraussetzung für diesen Einsatzzweck ist eine definierte, gleichbleibende Materialqualität. Daher werden im Projekt auch Versuche zur weiteren Aufbereitung oder sortenreinen Zerkleinerung durchgeführt. „Wenn es uns gelingt, karbonatisierte Asche zur Verfügung zu stellen, die den entsprechenden Normen und Umweltanforderungen entspricht, wäre dies ein wichtiger Schritt für die Kreislaufwirtschaft und den Klimaschutz“, betont Wellendorf.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Vorhaben KARMA (Karbonatisierung von Müllverbrennungsaschen) konnte sich im Förderwettbewerb „CCU-Modellregionen NRW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie durchsetzen und erhält bis Mitte 2028 gut eine Million Euro. Unter CCU versteht man Carbon Capture and Utilization, also die Abscheidung und Nutzung von CO₂.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/beton-aus-der-asche_133902.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/beton-aus-der-asche_133902.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Unterstützung für CO₂-Bepreisung</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/unterstuetzung-fuer-co%e2%82%82-bepreisung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 08:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Bochum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz Energiekrise und stark gestiegener Preise bleibt die öffentliche Unterstützung für die CO₂-Bepreisung in Deutschland stabil. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue wissenschaftliche Studie eines Teams um Prof. Dr. Stephan Sommer, Professor und Nachhaltigkeitsbeauftragter im [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-20 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-16"><h3>Langzeitstudie der HS Bochum zeigt stabile Zustimmung zu CO₂-Preisen</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-21 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-6 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="AdobeStock_1517591078" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/02/AdobeStock_1517591078.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18784" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/02/AdobeStock_1517591078-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/02/AdobeStock_1517591078-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/02/AdobeStock_1517591078-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/02/AdobeStock_1517591078-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/02/AdobeStock_1517591078.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Adobe Stock | zhao</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-22 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-23 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-18"><p><strong>Bochum, 26. Februar 2026. </strong> Trotz Energiekrise und stark gestiegener Preise bleibt die öffentliche Unterstützung für die CO₂-Bepreisung in Deutschland stabil. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue wissenschaftliche Studie eines Teams um Prof. Dr. Stephan Sommer, Professor und Nachhaltigkeitsbeauftragter im Fachbereich Wirtschaft an der Hochschule Bochum. Bei der CO₂-Bepreisung handelt es sich um ein klimapolitisches Instrument, bei dem für den Ausstoß von Kohlendioxid ein Preis pro Tonne erhoben wird, um Anreize zur Emissionsminderung zu schaffen; ob und in welcher Form dieses Instrument eingesetzt wird, hängt in vielen Ländern maßgeblich von der öffentlichen Unterstützung ab und ist international sehr unterschiedlich geregelt.</p>
<p>Die Forschenden analysieren auf Basis eines Längsschnittdatensatzes, wie sich die öffentliche Unterstützung für CO₂-Preise und die Präferenzen für die Verwendung der daraus erzielten Einnahmen zwischen 2019 und 2022 in Deutschland entwickelt haben. Der Untersuchungszeitraum umfasst sowohl die Einführung und Erhöhung des nationalen CO₂-Preises im Verkehrs- und Wärmesektor als auch die Energiekrise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Insgesamt wurden etwa 4.000 Personen befragt, die jeweils an drei Zeitpunkten einen Fragebogen zu ihrer Einstellung zu CO₂-Bepreisung ausgefüllt haben.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Unterstützung für die CO₂-Bepreisung deutlich stabiler ist, als häufig angenommen wird – sie bricht auch unter stark gestiegenen Energiepreisen nicht ein“, so Stephan Sommer. Zu allen drei Befragungszeiträumen unterstützen rund 60 Prozent der Befragten niedrige CO₂-Preise im Rahmen von 10-30 Euro pro Tonne. Jeweils etwa 40 Prozent befürworten höhere Preise in Höhe von 50 Euro bzw. 100 Euro pro Tonne CO₂. Diese Anteile verändern sich kaum, obwohl der CO₂-Preis eingeführt und erhöht wurde und die Energiepreise 2022 stark anstiegen.</p>
<p>Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass diese Stabilität nicht für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen gilt. Personen, die hohe Energiekosten tragen, reduzieren ihre Unterstützung für CO₂-Bepreisung signifikant. Veränderungen politischer Einstellungen oder der Akzeptanz des Klimawandels erklären dagegen kaum, warum sich individuelle Zustimmung im Zeitverlauf ändert. Stattdessen spielen konkrete Kostenbelastungen und Umweltbewusstsein eine zentrale Rolle.</p>
<p><strong>Erwartungen an sozialen Ausgleich steigen</strong></p>
<p>Deutlich stärker als die Haltung zum CO₂-Preis selbst änderte sich im Laufe der Befragung die Präferenzen für die Verwendung der Einnahmen aus der Bepreisung. Während Investitionen in Klimaschutz und grüne Infrastruktur weiterhin breite Unterstützung finden, ist ihre Zustimmung im Zeitverlauf zurückgegangen. Gleichzeitig gewinnt der soziale Ausgleich, insbesondere die gezielte Entlastung einkommensschwacher Haushalte, an Bedeutung. Vor allem bei Menschen mit hohen Energiekosten zeigt sich eine klare Verschiebung weg von grünen Investitionen hin zu direkten Entlastungen.</p>
<p>Aus Sicht der Autoren unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung einer anpassungsfähigen Ausgestaltung von Klimapolitik. Zwar erweist sich die öffentliche Unterstützung für die CO₂-Bepreisung als grundsätzlich widerstandsfähig, sie wächst jedoch nicht automatisch im Zeitverlauf. Um ihre politische Tragfähigkeit langfristig zu sichern, ist es daher entscheidend, steigende Belastungen ernst zu nehmen und die Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung so einzusetzen, dass sie als fair und sozial ausgleichend wahrgenommen werden. Wie Sommer betont, ist es „aus politischer Sicht entscheidend, Unterstützung für eine umweltpolitische Maßnahme bereits vor ihrer Umsetzung zu erzeugen, da diese Unterstützung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch danach bestehen bleibt“.</p>
<p><strong>Originalpublikation</strong>: Stephan Sommer, Théo Konc, Stefan Drews: How resilient is public support for carbon pricing? Longitudinal evidence from Germany, Ecological Economics, Volume 244, 2026, 108970, doi: https://doi.org/10.1016/j.ecolecon.2026.108970.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hochschule-bochum.de/die-bo/wichtige-einrichtungen/hochschulkommunikation/pressemitteilungen/pm/n/unterstuetzung-fuer-co2-bepreisung-bleibt-stabil/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hochschule-bochum.de/die-bo/wichtige-einrichtungen/hochschulkommunikation/pressemitteilungen/pm/n/unterstuetzung-fuer-co2-bepreisung-bleibt-stabil/</a></p>
<div>
<div>
<p><strong>Ansprechperson:<br />
</strong>Hochschule Bochum<br />
Pressesprecher<br />
Dipl.-Journ. Detlef Bremkens<br />
+49 (0)234 321 0702<br />
<a href="mailto:detlef.bremkens@hs-bochum.de" target="_blank" rel="noopener">detlef.bremkens@hs-bochum.de</a></p>
</div>
</div>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Sichere Stromversorgung mit KI</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/sichere-stromversorgung-mit-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 07:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Düsseldorf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18689</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich die Stromversorgung in Deutschland auch in Zukunft zuverlässig gestalten – trotz Energiewende, Klimawandel und wachsender Elektrifizierung? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt KIVi Antelopes, [...] die Hochschule Düsseldorf [ist] als Projektpartner in einem Verbund beteiligt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-24 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-19"><h3>Die HS Düsseldorf forscht zur <strong data-start="163" data-end="210">KI für Versorgungssicherheit im Stromsyste</strong>m</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-25 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-7 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="AdobeStock_1572953179" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_1572953179.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18688" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_1572953179-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_1572953179-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_1572953179-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_1572953179-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_1572953179.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Adobe Stock | <span class="blue science-text" data-t="detail-panel-content-author-name">RISKI</span></span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-26 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-27 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-21"><p><strong>Düsseldorf, 09. Januar 2026.</strong> Wie lässt sich die Stromversorgung in Deutschland auch in Zukunft zuverlässig gestalten – trotz Energiewende, Klimawandel und wachsender Elektrifizierung? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt KIVi Antelopes, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms gefördert wird.</p>
<p>Die Gesamtkoordination des Projekts liegt bei der RWTH Aachen; die Hochschule Düsseldorf und die Volatile GmbH sind als Projektpartner in einem Verbund beteiligt.</p>
<p>Unter der Leitung von Professor Aaron Praktiknjo vom Lehrstuhl für Energiesystemökonomik der RWTH Aachen entwickeln die beteiligten Forschenden gemeinsam Methoden, die mithilfe Künstlicher Intelligenz schnelle und belastbare Antworten auf hochkomplexe Fragestellungen zur Versorgungssicherheit liefern sollen.</p>
<p><strong>Energiesysteme im Umbruch</strong></p>
<p>Die Energiewende verändert Erzeugung und Nutzung von Strom grundlegend: Windkraft statt Kohle, Elektromobilität statt Verbrennungsmotor, Wärmepumpen statt Gasheizung. Mit dieser Transformation steigen jedoch auch Unsicherheit und Komplexität. Wetterabhängige Einspeisung, Sektorenkopplung und schwer vorhersagbare Klimaeffekte erschweren die Bewertung der Versorgungssicherheit erheblich.</p>
<p>Zugleich hängt die Sicherheit der Stromversorgung von zahlreichen Einflussfaktoren ab, die bislang kaum in einem gemeinsamen Modell abgebildet werden konnten. Klimawandel und Extremwetter erhöhen die Unsicherheiten sowohl bei erneuerbaren als auch bei konventionellen Kraftwerken – etwa durch eingeschränkte Verfügbarkeit von Kühlwasser.</p>
<p>Im Projekt KIVi Antelopes sollen solche Kettenreaktionen erstmals systematisch erfasst, analysiert und bewertbar gemacht werden.</p>
<p>Die Hochschule Düsseldorf bringt sich dabei mit ihrer Expertise in datenbasierten und KI-gestützten Modellierungsansätzen ein, insbesondere bei der Entwicklung und Anwendung von Meta-Modellen zur beschleunigten Analyse komplexer Energiesysteme.</p>
<p><strong>Forschung für Entscheidungen in Politik und Praxis</strong></p>
<p>Bestehende Simulationsmodelle sind wissenschaftlich präzise, jedoch aufwendig und für kurzfristige Entscheidungen oft zu langsam. KIVi Antelopes setzt daher auf Meta-Modellierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz, um Analysen zu beschleunigen, ohne wesentliche Zusammenhänge des Energiesystems aus dem Blick zu verlieren.</p>
<p>Ziel ist es, praxisnahe und zugleich fundierte Verfahren zu entwickeln, die Entscheidungsträgerinnen und -trägern in Politik, Energiewirtschaft und Verwaltung als belastbare Entscheidungsgrundlage dienen.</p>
<p>„Wir wollen ein Werkzeug schaffen, das die Dynamik des Energiesystems realistisch abbildet und gleichzeitig im Alltag von Politik und Wirtschaft einsetzbar ist – ein echter Brückenschlag zwischen Forschung und Praxis“, sagt Projektleiter Professor Aaron Praktiknjo vom Lehrstuhl für Energiesystemökonomik der RWTH Aachen.</p>
<p>„Leistungsfähige Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz wie Machine Learning können einen wesentlichen Beitrag leisten, um komplexe Energiesysteme schneller analysierbar zu machen und wissenschaftliche Erkenntnisse in anwendbare Entscheidungsgrundlagen zu überführen“, ergänzt Projektpartner Professor Mario Adam vom Zentrum für Innovative Energiesysteme (ZIES) der Hochschule Düsseldorf.</p>
<p>Die Erstveröffentlichung der Meldung erfolgte durch die RWTH Aachen. Die vorliegende Fassung wurde für die Website der Hochschule Düsseldorf redaktionell angepasst.​​​​</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://zies.hs-duesseldorf.de/Meldungen/kivi-antelopes?showarrows=1&amp;sid=mcr0dz1w0rh4fohchyxse3it" target="_blank" rel="noopener">https://zies.hs-duesseldorf.de/Meldungen/kivi-antelopes?showarrows=1&amp;sid=mcr0dz1w0rh4fohchyxse3it</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule Düsseldorf<br />
Leitung Kommunikation, Pressesprecher<br />
Tim Wellbrock<br />
+49 (0)211 4351 3916<br />
<a href="tim.wellbrock@hs-duesseldorf.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-duesseldorf.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Das Rad neu erfinden</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/das-rad-neu-erfinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 06:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[FH Dortmund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das glänzende Alu-Rad – umgangssprachlich auch Alu-Felge genannt – sieht schick aus, hat aber eine eher schlechte Ökobilanz. Ein Team aus Wissenschaftler*innen der Fachhochschule Dortmund arbeitet mit Projektpartnern aus der Wirtschaft daran, die CO2-Emissionen von Alu-Rädern zu reduzieren. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-28 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-22"><h3>Forschende der FH Dortmund erfinden das Rad neu</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-29 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-8 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="26868d76d99b599c6630139c8dac4d78" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/12/26868d76d99b599c6630139c8dac4d78.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18636"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-23"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© <span class="SP-CopyrightAnnotation"><span class="SP-CopyrightAnnotation__copyright">FH Dortmund | Vincent Beringhoff</span></span></span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-30 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-31 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-24"><p><strong>Dortmund, 10. November 2025. </strong>Das glänzende Alu-Rad – umgangssprachlich auch Alu-Felge genannt – sieht schick aus, hat aber eine eher schlechte Ökobilanz. Ein Team aus Wissenschaftler*innen der Fachhochschule Dortmund arbeitet mit Projektpartnern aus der Wirtschaft daran, die CO2-Emissionen von Alu-Rädern zu reduzieren. Im Projekt „SUPA-Wheel“ haben sie dabei nicht nur die Herstellung, sondern auch Einflüsse auf den Spritverbrauch im Blick.</p>
<p>Das Ziel der Ingenieure ist ambitioniert. Das SUPA-Rad soll einen harmonischen Dreiklang bilden: ökologischen, technischen, aber auch wirtschaftlichen Ansprüchen gerecht werden. Dieser Spagat muss der Firma Borbet als Radhersteller mit mehreren Produktionsstätten in Deutschland immer wieder aufs Neue gelingen. Sie ist eine von mehreren Projektpartnern. Gemeinsam unterstützen sie die Forschenden mit Marktkenntnissen, Fertigungs-Know-how und Forschungsmaterialien. „Und wir entwickeln die perfekte Legierung für das Rad“, sagt Wilhelm Harms. Er und sein Kollege Jakob Nowak sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachbereich Maschinenbau der FH Dortmund und treiben die Forschung zusammen mit zwei Hilfskräften voran. 30 Prozent Alt-Alu sollen künftig in ihren Rädern verwendet werden. Es klingt so einfach.</p>
<p>Doch bislang werden Räder zu 100 Prozent aus neuem Aluminium hergestellt. Es ist leichter, mit diesem reinen Material die gewünschte Legierung für das Rad zu erhalten. Eine Legierung ist ein Stoff, der aus mindestens zwei Elementen besteht. Beim Rad kommen neben Aluminium noch Silizium, Eisen, Zink, Kupfer, Magnesium und Mangan hinzu. Diese fein abgestimmte und langerprobte Mischung der Elemente ist es, die Härtegrad, Festigkeit und Korrosionsrate der Alu-Räder ausmachen. Recyceltes Aluminium bringt jedoch bereits kleinste Einschlüsse anderer Elemente mit. Und so gerät das sensible Mischverhältnis ins Wanken.</p>
<p><strong>300 Proben untersucht</strong></p>
<p>Das Konsortium aus FH und den Projektpartnern hat daher untersucht, welche Spielräume bei der Legierung bestehen, „ohne dabei die Sicherheit des Rades zu gefährden“, wie Jakob Nowak betont. Dafür wurden Test-Legierungen und 300 Proben im hochschuleigenen Chemielabor untersucht. „Zunächst benötigten wir ein Modell, mit dem wir zuverlässig die Eigenschaften neuer Legierungen voraussagen und auf Effekte durch Einschlüsse anderer Elemente im Alt-Aluminium reagieren können“, erklärt Wilhelm Harms. Aktuell laufen die Materialtests auf den Prüfständen der Fachhochschule.</p>
<p>Dass der Aufwand lohnt, davon sind die Ingenieure überzeugt. „Alt-Aluminium hat eine zehnfach bessere CO2-Bilanz als Neu-Aluminium“, sagt Wilhelm Harms. Warum dann also nur 30 Prozent Alt-Alu im neuen Rad? „Der Trenn- und Sortierprozess ist aufwändig und bisher können nur 30 Prozent recyceltes Aluminium als stabile Liefermenge gewährleistet werden“, erklärt Jakob Nowak.</p>
<p>Darum suchen die Ingenieure neben der Produktion mit Alt-Alu nach weiteren CO2-Sparpotenzialen im Rad. Eine höhere Festigkeit der Aluminium-Legierung könne gleiche Stabilität bei weniger Materialeinsatz möglich machen. Das mache die Räder leichter und spare Energie, wenn weniger Masse bewegt werden muss. Weit fortgeschritten sind Ideen zu moderneren Radkappen, sogenannte Inserts. Diese Kunststoffabdeckungen werden in das Rad geklemmt, um die Aerodynamik zu verbessern. „Das spart Kraftstoff beziehungsweise Strom und erhöht somit die Reichweite“, sagt Jakob Nowak. Beim Kunststoff setzen die Ingenieure gemäß dem Nachhaltigkeitsgedanken auf biogene Kunststoffe ohne Glasfaserverstärkung. Glasfaser gilt als Sondermüll, der nicht ohne großen Aufwand aufbereitet oder energetisch wiederverwertet werden kann, weshalb er zumeist auf Deponien endgelagert wird.</p>
<p>Am Ende des Projekts soll eine prototypische Lösung vorliegen: „Ein Alu-Rad – CO2-reduziert, kostengünstiger, aber auch schick und verkaufbar“, so Wilhelm Harms. Das Projekt läuft noch bis Mitte des kommenden Jahres.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Projekt „SUPA-Wheel“ unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Müller wird mit gut einer halben Million Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Prof. Müller betreut am Fachbereich Maschinenbau das Labor für Faserverbundtechnik und Strukturmechanik. Ebenfalls beteiligt ist Prof. Dr.-Ing. Yves Rosefort, der am Fachbereich zum Schwerpunkt Fahrzeugantriebe lehrt und forscht. Projektpartner sind der Radhersteller Borbet aus Hallenberg-Hesborn (Sauerland), das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, der Kunststoffverarbeiter Jordan Spritzgusstechnik aus Menden und der Hersteller Trimet Aluminium aus Essen.</p>
<p><strong>Originalmeldung:<br /></strong><a href="https://www.fh-dortmund.de/news/super-wheel-das-rad-neu-erfinden.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-dortmund.de/news/super-wheel-das-rad-neu-erfinden.php</a><strong><br /></strong></p>
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<p><strong>Ansprechpartnerin:<br /></strong>FH Dortmund<br />Pressesprecherin<br />Heike Mertins<br />+49 (0)231 9112 9127<br /><a href="mailto:heike.mertins@fh-dortmund.de" target="_blank" rel="noopener">heike.mertins@fh-dortmund.de</a></p>
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		<title>Pilotprojekt mit regenerativem HVO</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/pilotprojekt-mit-regenerativem-hvo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:04:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[TH OWL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die TH OWL bereitet derzeit ein besonderes Vorhaben vor: Der historische Dieselmotor auf dem Innovation Campus Lemgo soll künftig mit einem zu 100 Prozent regenerativen Kraftstoff betrieben werden. Dafür wird ein hydriertes Pflanzenöl (HVO) eingesetzt, das in Deutschland seit April 2024 zugelassen ist und bereits an Tankstellen erhältlich ist. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-32 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-25"><h3>Ältester Diesel trifft neuesten Kraftstoff: TH OWL plant Pilotprojekt mit regenerativem HVO</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-33 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-9 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="csm_2025_339_Dieselmotor-03223.klein_74ca4dc1be" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/12/csm_2025_339_Dieselmotor-03223.klein_74ca4dc1be.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18601" srcset="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/12/csm_2025_339_Dieselmotor-03223.klein_74ca4dc1be-200x133.jpg 200w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/12/csm_2025_339_Dieselmotor-03223.klein_74ca4dc1be-400x266.jpg 400w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/12/csm_2025_339_Dieselmotor-03223.klein_74ca4dc1be-600x398.jpg 600w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/12/csm_2025_339_Dieselmotor-03223.klein_74ca4dc1be-800x531.jpg 800w, https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/12/csm_2025_339_Dieselmotor-03223.klein_74ca4dc1be.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-26"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© TH OWL</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-34 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-35 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-27"><p><strong>Lemgo, den 27. November 2025. </strong>Die TH OWL bereitet derzeit ein besonderes Vorhaben vor: Der historische Dieselmotor auf dem Innovation Campus Lemgo soll künftig mit einem zu 100 Prozent regenerativen Kraftstoff betrieben werden. Dafür wird ein hydriertes Pflanzenöl (HVO) eingesetzt, das in Deutschland seit April 2024 zugelassen ist und bereits an Tankstellen erhältlich ist. Unter dem Motto „Ältester Diesel mit neuestem Kraftstoff“ möchte die Hochschule zeigen, wie moderne, nachhaltige Energieträger selbst in sehr alten Motoren effizient eingesetzt werden können.</p>
<p>Der alternative Kraftstoff gilt als klimafreundliche Option, da er vollständig aus biogenen Rest- und Abfallstoffen hergestellt wird. Mit einem Literpreis, der etwas über herkömmlichem Dieselkraftstoff liegt, ist er inzwischen als marktfähiges Produkt etabliert.</p>
<p><strong>Kooperation zur Abgasanalyse</strong></p>
<p>Für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts wird die Hochschule mit dem Messtechnikunternehmen Horiba zusammenarbeiten. Das Unternehmen plant, moderne Abgasmesstechnik bereitzustellen, um zu demonstrieren, dass der neue Kraftstoff selbst in historischen Dieselmotoren sauberer und effizienter verbrennt. Im Raum steht zudem die Möglichkeit, die eingesetzte Messtechnik künftig auch für weitere Forschungs- und Lehrprojekte an der Hochschule zu nutzen.</p>
<p><strong>Potenzial für Forschung, Lehre und Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Mit der geplanten Kraftstoffumstellung setzt die TH OWL ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und zeigt gleichzeitig, welche Rolle ingenieurwissenschaftliche Forschung bei der Weiterentwicklung alternativer Energieträger spielt. Das Projekt verbindet historische Technik, moderne Messtechnologie und angewandte Forschung und bietet Studierenden sowie Forschenden gleichermaßen spannende Einblicke in die Zukunft regenerativer Kraftstoffe.</p>
<p><strong>Origialmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/aeltester-diesel-trifft-neuesten-kraftstoff-th-owl-plant-pilotprojekt-mit-regenerativem-hvo/" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/aeltester-diesel-trifft-neuesten-kraftstoff-th-owl-plant-pilotprojekt-mit-regenerativem-hvo/</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
Bianca Lukas<br />
Komm. Dezernatsleitung<br />
Dezernat Kommunikation &amp; Marketing<br />
Sachgebietsleitung Marketing<br />
+49 5261 702 &#8211; 5945<br />
<a href="mailto:bianca.lukas@th-owl.de" target="_blank" rel="noopener">bianca.lukas@th-owl.de</a></div>
</div>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Textilien färben mit Bakterien</title>
		<link>https://www.hn-nrw.de/textilien-faerben-mit-bakterien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 14:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[HS Niederrhein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18475</guid>

					<description><![CDATA[<p>DyeAnotherWay“ – Färbe auf andere, neue Weise – diesen griffigen Titel mit Anspielung auf den James-Bond-Film „Die Another Day“ trägt ein neues, internationales Projekt, an dem der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt ist. „Der Titel ist sehr zutreffend“, sagt Prof. Dr.-Ing. habil. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts “FTB” Textilveredelung und Ökologie an der HSNR, „denn es geht darum, alternative, nachhaltige Färbemöglichkeiten für Textilien zu erforschen“. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-36 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-28"><h3>Textilien färben mit Bakterien – HSNR ist Teil von renommiertem EU-Projekt</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-37 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-10 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="DyeAnotherWay" src="https://www.hn-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/DyeAnotherWay.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18479"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-29"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Jenny Bürger, Hendrik van Amstel</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-38 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-39 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-30"><p><strong>Krefeld, 26.09.2025. </strong>DyeAnotherWay“ – Färbe auf andere, neue Weise – diesen griffigen Titel mit Anspielung auf den James-Bond-Film „Die Another Day“ trägt ein neues, internationales Projekt, an dem der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt ist.</p>
<p>„Der Titel ist sehr zutreffend“, sagt Prof. Dr.-Ing. habil. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts &#8220;FTB&#8221; Textilveredelung und Ökologie an der HSNR, „denn es geht darum, alternative, nachhaltige Färbemöglichkeiten für Textilien zu erforschen“. Ein wichtiger Aspekt vor dem Hintergrund, dass die Textilindustrie heute als ressourcenintensiv und umweltbelastend gilt. Gemeinsam mit der Technischen Universität Wien werden die Wissenschaftler in Mönchengladbach untersuchen, inwieweit von Bakterien produzierte Farbstoffe für das Färben von Fasern genutzt werden können. „Das ist auch für uns Neuland. Wir haben bereits mit nachhaltigen Farbstoffen aus Pflanzenresten oder an dem Entfärben von Alttextilien geforscht, aber nicht mit bakteriellen Farbstoffen“, so Rabe.</p>
<p>„DyeAnotherWay“ ist aber nicht nur inhaltlich etwas Besonderes für die Textilingenieur:innen der Hochschule Niederrhein. Denn das europäische Projekt gehört zu den renommierten Marie Skłodowska Curie Actions (MSCA). Mit diesen will die Europäische Union die internationale und sektorübergreifende Karriere von Wissenschaftler:innen fördern. Die Maßnahmen sind Teil des europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon Europe. Benannt wurden sie nach der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Skłodowska Curie. Das Förderprogramm wurde von der Europäischen Kommission eingerichtet, um wissenschaftliche Laufbahnen attraktiver und den Forschungsstandort Europa interessanter zu gestalten und einen starken Pool von europäischen Forschenden zu schaffen.</p>
<p>„DyeAnotherWay“ ist ein weltweit vernetztes Forschungsprojekt mit Partner aus Europa, Nord- und Süd-Amerika, das innovative, umweltfreundliche Farbstoffe auf Basis von Bakterien entwickelt. Ziel ist es, petrochemische Farbstoffe in der Textil- und Lebensmittelindustrie durch nachhaltige biogene Alternativen zu ersetzen. Gemeinsam mit 16 Industriepartnern und Universitäten werden dabei neuartige Technologien erforscht, um den ökologischen Fußabdruck der Farbstoffproduktion deutlich zu reduzieren und gleichzeitig neue Märkte für grüne Innovationen zu erschließen. Das Projekt umfasst dabei den gesamten Prozess von der Identifizierung farbstoffproduzierender Bakterien über die Charakterisierung ihrer Pigmente, die Optimierung von Produktion und Anwendung bis hin zur ökologischen und ökonomischen Bewertung der entwickelten Lösungen.</p>
<p>„Wir werden daher zwei Promotionsstellen an internationale Nachwuchs-Wissenschaftler:innen vergeben können und die Hochschule Niederrhein so europaweit sichtbarerer machen und ihre Internationalisierung vorantreiben“, sagt Maike Rabe. Innerhalb des Projekts werden die beiden Doktorand:innen zeitweise auch an den Partner-Hochschulen forschen. Denn die MSCAs zielen darauf ab, einen starken Pool von europäischen Forschenden zu schaffen und den Forschungsstandort Europa für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler attraktiver zu machen, so die MSCA.</p>
<p>Geforscht wird innerhalb des Projekts übrigens nicht nur an bakteriellen Farbstoffen, sondern auch an bakterieller Nano-Zellulose. Dabei geht es darum, aus Zuckermolekülen faserförmige Strukturen aufzubauen – auch das ein nachhaltiger Ansatz, um die Textilindustrie in Zukunft ressourcenschonender aufzustellen.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/textilien-faerben-mit-bakterien-hsnr-ist-teil-von-renommiertem-eu-projekt/">https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/textilien-faerben-mit-bakterien-hsnr-ist-teil-von-renommiertem-eu-projekt/</a></p>
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<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule Niederrhein<br />
Pressesprecher<br />
Tim Wellbrock<br />
+49(0)2151 822-3610<br />
<a href="mailto:tim.wellbrock@hs-niederrhein.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-niederrhein.de</a></p>
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